Sex-Sucht Todesdrama um Nymphomanin: Frau nach Sex tot

In diesem Mietshaus in der Ludwigvorstadt wohnte Antje C.(47), die wegen nymphomanen neigungen in München für Schlagzeilen sorgte. Foto: Müller

Antje C. sorgte in München schon mehrfach für Schlagzeilen. Sie sprach wildfremde Männer in Kneipen an und nahm sie mit zu sich nach Hause. In einem Fall musste sich ein Mann sogar von der Polizei aus ihrer Wohnung befreien lassen. Doch ihr letztes Rendezvous hat die 47-Jährige nicht überlebt: Ihr Liebhaber wachte morgens neben ihrer Leiche auf. Todesursache: unbekannt. Der rätselhafte Tod der Nymphomanin

 

Ludwigvorstadt - Antje C. sprach häufiger wildfremde Männer in Kneipen an. Und ihre Auserwählten nahm sie dann auch mit zu sich nach Hause. Zwei Männer hielt sie sogar über Stunden gefangen, damit die ihr sexuell zu Diensten seien.

Als hemmungslose Nymphomanin, die schließlich auch polizeibekannt war, machte sie in München Schlagzeilen. Jetzt ist Antje C. tot. Sie starb im Bett – neben einem ihrem Liebhaber. Auf der Suche nach einem neuen One-Night–Stand zog Antje C. durch die Bars und Kneipen der Ludwigvorstadt.

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Donnerstagnacht nahm sie wieder einen Mann zu sich in ihre Wohnung in der Hermann-Lingg-Straße. Es folgte eine Liebesnacht. Antje C. gönnte ihrem Lover keine Pause – bis in die frühen Morgenstunden. Sie tranken Wein, liebten sich immer wieder – bis ihr Auserwählter schließlich nicht mehr konnte und vor Erschöpfung im Bett neben ihr einschlief.

Als der Mann am Freitagmorgen aufwachte, lag Antje C. neben ihm – noch immer nackt und rührte sich nicht. Zunächst glaubte der Mann offenbar, seine Eroberung würde schlafen. Doch als er sie anstupste und sich die 47-Jährige noch immer nicht rührte, bekam er es mit der Angst zu tun. Der Liebhaber verständigte den Rettungsdienst. Er liege im Bett neben einer Frau, und die bewege sich nicht mehr, gab er durch.

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Minuten später traf ein Notarzt ein. Doch der konnte Antje C. nicht mehr helfen. Sie war bereits tot. Weil der Arzt eine so genannte unnatürliche Todesursache feststellte, wurde die Polizei verständigt. Staatsanwalt Thomas Steinkraus bestätigte auf Anfrage den Tod der Frau: „Ein Fremdverschulden gilt derzeit als ausgeschlossen.“ Um die genaue Todesursache zu klären, soll die Leiche der 47-Jährigen obduziert werden.

Wegen ihrer Sex-Sucht hatte Antje C. im letzten April Schlagzeilen gemacht, auch die AZ berichtete: Sie hatte fünf Stunden lang einen DJ, den sie in einem Pils-Pub aufgegabelt hatte, in ihrer Wohnung gefangen gehalten. Der 43-Jährige flüchtete schließlich auf den Balkon und rief von dort über Handy die Polizei zur Hilfe. Als die Beamten die Wohnung betraten, forderte Antje C. die beiden Polizisten zu einem flotten Dreier auf – was die Beamten jedoch ablehnten.

Antje C. kam vielmehr in die Psychiatrie. Doch kaum war sie entlassen, ging sie wieder auf Männerjagd. Bereits auf der Heimfahrt von der Klinik in Haar sprach sie noch im Bus einen Afrikaner an. Ahnungslos folgte der 31-Jährigen der fremden Frau zu ihr Nachhause. Immer wieder forderte sie dort von ihm Sex, bis er schließlich nackt aus der Wohnung rannte und sich weinend zur Polizei flüchtete. Als die Polizisten später bei Antje C. klingelten, öffnete ihnen die 47-Jährige nackt die Tür.

 

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