Sex im Büro Sexaffäre um Regener Landrat: Insgesamt sechs Vorfälle

Regens Landrat Michael Adam (28, SPD). Foto: dpa

Der durch eine Sexaffäre unter Druck geratene Regener Landrat Michael Adam geht in die Offensive und hat weitere Affären zugegeben. Schon während seiner Zeit als Bürgermeister soll es im Büro geknistert haben.

 

Regen – Der Regener Landrat  Michael Adam (SPD) hat weitere Sex-Affären zugegeben. In seiner Zeit als Landrat habe es drei Fälle von sexuellen Kontakten in Amtsräumen gegeben und nicht nur den einen bisher bekanntgewordenen Fall, sagte Adam am Mittwoch dem Bayerischen Rundfunk. Weitere drei Fälle habe es zuvor im Rathaus von Bodenmais gegeben, wo Adam Bürgermeister war.

Der Grund, warum er die bisher unbekannten Fälle mit unterschiedlichen Liebhabern nun selbst öffentlich mache, sei die teilweise unseriöse „Medienhetze“, die nach Bekanntwerden der „Sex-im-Büro-Affäre“ eingesetzt habe. Einige Journalisten versuchten, ihm mit Unterstellungen und unlauteren Methoden Dinge in die Schuhe zu schieben, die erlogen seien. Das gehe in den „Bereich des Mobbings“.

2012 war der Regener Landrat eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen. Adam sieht seine Affären in Dienstzimmern als etwas, das „rechtlich nicht verboten ist“. Er sehe es aber inzwischen als Fehler, für den er sich entschuldige. An einen Rücktritt oder eine vorzeitige Landratswahl denkt der 28-Jährige weiterhin nicht. An diesem Mittwoch gibt Adam zu dem Thema eine Pressekonferenz.

 

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