Serie auf RTL So war das neue "Dallas": Die AZ-Kritik

Die Stars der Neuauflage von "Dallas": Jordana Brewster (v.l.) als Elena Ramos, Josh Henderson als John Ross Ewing, Linda Gray als Sue Ellen Ewing, der zwischenzeitlich verstorbene Larry Hagman (1931-2012) als J.R. Ewing, Patrick Duffy als Bobby Ewing, Brenda Strong als Ann Ewing, Jesse Metcalfe als Christopher Ewing und Julie Gonzalo als Rebecca Sutter. Foto: AP

Die Neuauflage der „Dallas“-TV-Serie ist eine einzige Enttäuschung. Kultig ist nur, wie Linda Gray nahezu unverändert als Sue Ellen Ewing durch die Gegend stöckelt. Die AZ-Kritik.

 

Das Wetter ist noch genauso dauer-schön, die Autos ebenso edel, die High-Heels noch higher, die (jungen) Frauen ziemlich attraktiv, die Bösewichter noch diabolischer und boshafter.

Doch trotzdem ist die Neuauflage der „Dallas“-TV-Serie eine einzige Enttäuschung – zumindest für die, denen die Öl-Soap in den Achtziger Jahren Kult war. Was hat sich geändert?

Statt der verfeindeten Brüder J. R. und Bobby Ewing streiten und intrigieren jetzt deren erwachsen gewordenen Söhne John Ross und Christopher – ums Geschäft genauso wie um Frauen. Des einen Vater, Bobby, hat immer noch den den traurigen Spaniel-Blick – der andere, J. R. dämmert in einem Pflegeheim vor sich hin.

Eine äußerst zynische Art, mit dem inzwischen gestorbenen Darsteller Larry Hagman Quote zu machen.

Wirklich kultig ist allenfalls, wie Linda Gray nahezu unverändert als Sue Ellen Ewing durch die Gegend stöckelt – ob das an diversen Schönheitsoperationen oder an der konservierenden Wirkung ihres reichlich konsumierten Alkohols liegt bleibt offen.

 

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