SEPA kommt Was sich bei Überweisungen und Lastschriften für uns ändert

Die Hauptstelle ist eine von 80 Filialen der Stadtsparkasse München. Das kostenlose Direkt-Konto können Kunden aber auch unkompliziert online eröffnen. Foto: sskm

Endspurt - in zwei Monaten werden Überweisungen und Lastschriften in ganz Europa nach dem neuen SEPA-Standard abgewickelt. Privat- und Firmenkunden müssen sich an Kontonummern mit 22 Stellen gewöhnen.
 

Die Stadtsparkasse München beantwortet die wichtigsten Fragen zu diesem Thema:

 

Was heißt SEPA?

Das Kürzel steht für Single Euro Payments Area – den einheitlichen Zahlungsverkehrsraum für Transaktionen in Euro. Ab 1. Februar 2014 werden Überweisungen und Lastschriften im SEPA-Raum standardisiert abgewickelt – egal ob sie innerhalb Deutschlands oder über die Grenzen gehen. Zu SEPA gehören 33 Länder: Die 28 EU-Staaten sowie Island, Lichtenstein, Monaco, Norwegen und die Schweiz.

Wer muss jetzt handeln?

Vor allem Unternehmen, Vereine und die öffentliche Verwaltung müssen ihre Buchhaltung an das neue System anpassen. Für eine Übergangsfrist von zwei Jahren können Privatpersonen die bisherigen Kontonummern bei Zahlungsaufträgen im Inland noch nutzen. Ihre Bank rechnet diese in die internationale Kontonummer IBAN um.

Was müssen Privatpersonen und Firmen unternehmen?

Bei der Nutzung von SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschrift ändert sich für Privatpersonen lediglich die Kennzeichnung der Konten: Statt der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl gilt dann die internationale Bankkontonummer (IBAN) und - soweit erforderlich - die internationale Bankleitzahl (BIC). Für Unternehmen und Vereine ist die Umstellung auf SEPA zum Stichtag 1. Februar 2014 zeitkritisch und aufwändig. Sie müssen zum Beispiel ihre Online-Banking-Software, Buchhaltungsprogramme, Rechnungsformulare und Briefbögen anpassen. Firmen oder Vereine, die nicht SEPA-ready sind, haben mit Zahlungsausfällen zu rechnen, im schlimmsten Fall droht sogar die Insolvenz.

Worauf müssen Verbraucher besonders achten?

Bei Überweisungen sind künftig mehr Kästchen auszufüllen. Statt der inländischen Kontonummer mit meist zehn Stellen muss der Verbraucher die IBAN eintragen. Die Länge der IBAN ist von Land zu Land unterschiedlich. In Deutschland hat die IBAN 22 Stellen. Sie beginnt mit dem Ländercode DE für Deutschland und einer zweistelligen Prüfziffer. Danach folgt die 8-stellige Bankleitzahl und die 10-stellige Kontonummer. Das heißt: Bis auf vier Zeichen ist Ihnen Ihre eigene IBAN bereits vertraut!

Wo finde ich meine IBAN und die BIC?

IBAN und BIC für eigene Konten sind auf allen Kontoauszügen, im Online-Banking und auf den neuen SparkassenCards angegeben. Wer Geld überweisen möchte, findet die IBAN und BIC des Zahlungsempfängers zum Beispiel auf Rechnungen oder Briefbögen.

Alle weiteren Fragen rund um SEPA beantwortet die Stadtsparkasse München. Firmenkunden und Vereinen ist sie dabei behilflich, ihren Zahlungsverkehr umzustellen. Bayerns größte Sparkasse bietet mit 80 Geschäftsstellen und 67 sb-Servicestellen das dichteste Filialnetz aller Kreditinstitute in München, ergänzt durch mediale Zugangsmöglichkeiten via Telefon, Online-Banking und bald auch per Video-Chat.

Wer jetzt online ein Direkt-Konto bei der Stadtsparkasse München eröffnet erhält als Willkommensgeschenk zwei Eintrittskarten für den Tierpark Hellabrunn. Die Formalitäten beim Umzug des Geldes übernimmt selbstverständlich die Stadtsparkasse München.

Weitere Informationen: www.sskm.de

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