Sendling Krebstod mit 21: Nanas Geschichte

Gerade erschienen: Die Geschichte einer mutigen Frau. Foto: Irisiana

„Der Tod trägt Pink“: Ihre Mutter hat ein Buch über das Sterben der jungen Sendlingerin Nana geschrieben

Sendling - Nana ist 20 Jahre alt als das Ewing-Sarkom bei ihr diagnostiziert wird. Eine extrem seltene und bösartige Krebserkrankung.

Lange hofft sie auf Heilung, doch der Tod ist stärker. Am 10. Januar 2012 stirbt sie im Kreis ihrer Familie. Mit gerade mal 21 Jahren. Jetzt erinnern ihre Mutter Barbara Stäcker und Co-Autorin Dorothea Seitz an die mutige junge Frau, schildern in „Nana ... der Tod trägt Pink“ (Irisiana-Verlag, 14,99 Euro) wie Nana Sixx dem Tod die Stirn bietet und wie sie anderen Mut macht, bewusst das Unvermeidliche anzunehmen und die verbleibende Zeit zu genießen.

Nana versteckt sich nicht. Sie entdeckt in ihren letzten 15 Lebensmonaten die Fotografie und arbeitet als Model. Sie gibt Interviews, macht ihren Fall unter anderem im Internet öffentlich - auch in der Abendzeitung erscheint eine ganze Seite mit ihrer Geschichte und ihren ausdrucksstarken Fotos. Das hilft anderen, Mut in einer verzweifelten Lage zu schöpfen.

Der gemeinnützige Verein „Nana – Recover your smile“ nimmt genau diese Idee auf und bietet krebskranken Frauen Schminkkurse und Fotosessions. Damit wollen Barbara Stäcker und ihre Helfer „das durch die Krankheit oft verloren gegangene Selbstbewusstsein stärken und damit helfen, Freude am Aussehen zurückzugewinnen“. Das ist Nanas Vermächtnis. Unsentimental, fachkundig und Mut machend: das ist auch die Lektüre von „Nana ... der Tod trägt Pink“. Ein bewegendes Buch.

Der Verein „Nana - recover your smile“ (Tel. 089-72458867) ist im Internet bei Facebook oder auf der Website recoveryoursmile.org zu finden. Spenden für die Vereinsarbeit kann man auf das Konto Nana - Recover your smile, Bank für Sozialwirtschaft, Konto Nr. 9822000, BLZ 70020500 überweisen.

 

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