Sendling Kosmetik für den Buddha

Wird vom Baureferat als "Relikt der IGA 1983 im Westpark" bezeichnet: Die Thai-Sala. Foto: ber

Einfach nur wieder aufstellen - oder restaurieren? Der OB erklärt einem Bürger, was die Stadt mit der in die Jahre gekommenen Statue in der Thai-Sala vor hat.

 

Sendling - Ein Geschenk kommt in die Jahre: 1994 schenkte der Thai-Bildhauer Nopradol Khamlae der Stadt die 3,5 Meter hohe Buddha-Skulptur für die Thai-Sala im Westpark. Vor einiger Zeit musste die Holz-Statue vorübergehend abgebaut werden, weil der Boden des Tempels im See restauriert werden muss.

 "Die Statue ist stabil wie am ersten Tag, jedoch hat sie äußerlich durch die Bewitterung sehr gelitten", so der Münchner Igo Kirchlechner in einem Brief an OB Christian Ude. "Das Blattgold am Kopf und Sockel der Skulptur ist verblichen und der Rücken und Sockel zeigen tiefe Risse."

Nachdem er erfahren hatte, dass die Stadt das Kunstwerk vorerst nicht restaurieren, sondern unbehandelt wieder ausfstellen will, wandte sich Kirchlechner an den OB. Er schlug ihm einen fachkundigen Restaurator vor. Und bot gleich noch eine Spende für den Fall an, dass die Instandsetzung an den Kosten scheitern könnte.

Damit kam Bewegung in die Angelegenheit. Das Baureferat habe inzwischen Kontakt mit dem sachkundigen Restaurator aufgenommen, antwortete Ude. "Er wird einen Kostenvoranschlag für die Restaurierung unterbreiten."

Im Übrigen sei nicht nur die Skulptur selbst sanierungsbedürftig, sondern auch die Holzbauten der Thai-Sala. Erst wenn diese Sanierungskosten feststehen, könne das Baureferat die weitere Vorgehensweise abstimmen.

 

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