Selbstmordanschlag im Nordirak Sprengstoffattacke: Deutscher sprengt sich im Irak in die Luft

In einem Schiiten-Viertel in Bagdad kam es am Sonntag zu Selbsmordanschlägen. Foto: dpa

IS und Kurdenpartei bestätigten: Einer der drei Selbstmordattentäter, die sich am Sonntag im Nordirak in die Luft sprengten, ist ein Deutscher gewesen. 14 Menschen wurden bei den Anschlägen getötet.

Bagdad - Ein deutscher Islamist hat nach übereinstimmenden Angaben von Dschihadisten und Kurden einen der jüngsten Selbstmordanschläge im Nordosten des Iraks verübt. Die Terror-Expertenplattform SITE berichtete auf ihrer Internetseite, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) habe sich zu drei am Sonntag verübten Sprengstoffattacken in der nordöstlichen Region Kara Tepe der Provinz Dijala bekannt.

Laut IS seien die Selbstmordattentäter ein Deutscher, ein Türke und ein Saudi gewesen. Die kurdische Gorran-Partei meldete über den Kurznachrichtendienst Twitter, es habe sich um einen Deutschen, einen Türken und einen Tunesier gehandelt.

Bei den Anschlägen auf ein lokales Regierungsgebäude, einen Stützpunkt kurdischer Sicherheitskräfte und ein kurdisches Parteibüro wurden nach kurdischen Angaben neben den drei Attentätern mindestens 14 Menschen getötet.

 

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