Selbst wenn Boateng geht Rummenigge: Pavard kommt im Sommer nicht zum FC Bayern

Karl-Heinz Rummenigge hat einen Wechsel von Benjamin Pavard zum FC Bayern in diesem Sommer ausgeschlossen. Foto: Petter Arvidson/Sven Hoppe/dpa

Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart wird nicht zum FC Bayern wechseln – zumindest nicht in diesem Sommer. Das stellt Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge nach langen Diskussionen in einem Interview klar.

München - Seit Wochen wird über einen Wechsel von Weltmeister Benjamin Pavard (22) zum FC Bayern spekuliert. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hat eine Verpflichtung des Innenverteidigers des VfB Stuttgart in diesem Sommer nun allerdings verneint.

Rummenigge war gefragt worden, ob der Innenverteidiger im Falle eines Abgangs von Jérôme Boateng schon in diesem Sommer eine Option werden könnte. Der Bayern-Boss antwortete im Interview mit der "SportBild": "Nein. Wir haben Hummels, wir haben Niklas Süle, wir haben Javi Martínez, der in der Innenverteidigung spielen kann, auch David Alaba und noch zwei junge Spieler, Lars Lukas Mai und Chris Richards. Da ist viel Qualität."

Dass Pavard früher oder später zum Rekordmeister wechseln wird, gilt dem Vernehmen nach als sicher. 2019 besitzt der 22-Jährige bei den Schwaben eine Ausstiegsklausel in Höhe von 35 Millionen Euro. Bei einem Wechsel in diesem Sommer hätten die Münchner allerdings deutlich mehr investieren müssen. (Lesen Sie auch: Hier sieht Matthäus Pavard bei Bayern)

Boateng-Wechsel zu Paris Saint-Germain zieht sich

Boateng würden die Bayern indes ziehen lassen. "Wir haben darüber gesprochen und gesagt: Wenn ein seriöses Angebot kommt, sind wir bereit, uns damit auseinander zu setzen", erzählte Rummenigge erneut. Ab einer Ablöse von 60 bis 70 Millionen Euro wären die Münchner wohl verhandlungsbereit.

Doch der Wechsel zieht sich hin: Als Top-Favorit auf eine Verpflichtung des 29-Jährigen gilt seit Wochen Paris Saint-Germain. Nach den Rekord-Verpflichtungen von Neymar (222 Millionen Euro) und Kylian Mbappé (180 Millionen) im vergangenen Jahr müsste der französische Meister dafür allerdings zunächst Spieler verkaufen, um nicht mit den Financial-Fairplay-Regularien der UEFA in Konflikt zu geraten.

 

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