SEK-Kommando nahm den Mann fest Der Supermarkt-Killer von Hannover ist gefasst

Dieses Bild aus einer Überwachungskamera zeigt den mutmaßlichen Serienräuber. Foto: Polizei

Der Supermarkt-Killer von Hannover ist gefasst. Das berichtet zumindest die "Bild"-Zeitung. Demnach soll ein Sondereinsatzkommando der Polizei den Mann an einer Autobahn bei Dresden verhaftet haben.

 

Dresden, Hannover - Die monatelange Jagd der Polizei auf den sogenannten Supermakt-Killer von Hannover ist offenbar erfolgreich zu Ende gegangen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll ein Sondereinsatzkommando der Polizei den Täter festgenommen haben - an einer Autobahn bei Dresden. Dem Mann wird vorgeworfen, mehr als 40 Supermärkte in ganz Deutschland brutal überfallen zu haben. Laut dem Medienbericht soll der Serienräuber Pole sein. Er habe sich nach den Taten jeweils mit einem weißen Kombi in sein Heimatland abgesetzt.

Weitere Informationen soll es heute geben, wenn sich die Staatsanwaltschaft Hannover dazu äußert.

In Hannover hatte der Räuber im Dezember in einem Markt einen 21-jährigen Kunden erschossen, der den Überfall verhindern wollte. Einen 29-Jährigen, der zu Hilfe eilen wollte, verletzte er durch Schüsse schwer. Auch die Überfälle auf drei Supermärkte in Oberfranken sollen auf das Konto des Mannes gehen. Im Juni hatte der etwa 40 bis 50 Jahre alte Mann Supermärkte in Hof, Kulmbach und Pegnitz überfallen. Er schlug immer kurz vor Ladenschluss zu und bedrohte die Kassiererinnen mit einer Waffe. Bei dem Überfall in Hof hatte der Täter in Richtung Kasse geschossen. Die Kassiererin erlitt einen Schock. Anschließend flüchtete der Täter ohne Beute. In Kulmbach und Pegnitz erbeutete er mehrere Hundert Euro.

 

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