Seine große Liebe FC Bayern Franck Ribéry: "Ich stand kurz vor dem Abschied"

Franck Rribéry wechselte 2007 von Olympique Marseille zum FC Bayern. Foto: dpa

Dass Franck Ribéry immer noch das Trikot des FC Bayern trägt, liegt vor allem an zwei Männern: Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Sie überzeugten den Franzosen mit beeindruckenden Worten.

 

München – Franck Ribéry und der FC Bayern – für den Franzosen ist München seine neue Heimat. Hier fühlt er sich wohl, hier fühlt sich seine Familie wohl. "Der FC Bayern und ich sind wie ein Ehepaar", sagte der mittlerweile 31 Jahre alte Flügelflitzer, der seit nun mehr acht Jahren bei den Münchnern spielt, der "Sport Bild". Abschied ausgeschlossen. "Wenn ich heute zu meiner Frau Wahiba sagen würde, dass ich weg will, würde sie sagen: 'Bist Du verrückt? Keine Chance.'"

Dies war jedoch nicht immer so. Gerade in der Zeit unter dem ehemaligen Trainer Louis van Gaal. Damals stand der Bayern-Star kurz vor dem Absprung. Sehr nah. "2009, als Louis van Gaal kam, war es eine sehr schwierige Situation für mich. Nicht nur, weil ich mit van Gaal nicht sonderlich gut auskam", erklärte Ribéry seine Gedankengänge. Durch all die Angebote der anderen Klubs, die reichlich reinflatterten, war er hin- und hergerissen. Real Madrid, FC Barcelona, Manchester City – sie alle wollten Ribéry: "Das hat mich verrückt gemacht im Kopf. Ich stand kurz vor dem Abschied."

Dass Ribéry weiterhin das Trikot der Bayern trägt, lag vor allem an zwei Männern: Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Die Beiden überzeugten den Franzosen zum Verbleib. "Sie haben zu mir gesagt: 'Du bist unser bester Mann, du musst bleiben. Barcelona hat Messi, wir haben Dich, Franck.' Diese Worte haben mich beeindruckt. Heute bedanke ich mich dafür, dass sie mich zu dieser Entscheidung gebracht haben."

Eine Entscheidung, die nicht nur Ribéry glücklich gemacht hat, sondern auch die Bayern-Anhänger. Sie lieben ihren Franck. Und Franck liebt sie. "Wenn 70.000 in der Allianz Arena Ribéry schreien, habe ich eine Gänsehaut", sagte der Franzose. "Danach gehe ich nach Hause und bin zufrieden."

 

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