Wieder haben Bankräuber einen Geldautomaten gesprengt. Dieses Mal traf es eine Filiale der Deutschen Bank in Ottobrunn. Die Täter machten fette Beute.

Ottobrunn – Schon wieder haben Panzerknacker Gas in einen Geldautomaten geleitet und diesen gesprengt, um an das gelagerte Geld zu gelangen.

Nachdem am Wochenende ein Automat in Milbertshofen in die Luft geflogen ist (mehr dazu hier), gab es in der Nacht zum Mittwoch erneut eine Explosion in einem Bank-Vorraum. Dieses Mal zerfetzte es einen Automaten in der Filiale der Deutschen Bank in der Naupliastraße.

Diesmal machten die Räuber reiche Beute

Im Gegensatz zum Wochenende waren die Täter am Mittwoch mit ihrer Brachialmethode erfolgreich. Die Beute soll nach unbestätigten Informationen etwa 100.000 Euro betragen.

Entdeckt wurde der besonders schwere Diebstahl von einem Zeitungsfahrer. Er sah, dass es gegen 3:30 Uhr aus der Bank qualmte. Nach Ermittlungen der Polizei waren die Täter erst wenige Minuten zuvor mit einem hohen Geldbetrag geflüchtet.

Obwohl auch diese Filiale mit Videokameras ausgestattet ist, gab es bis gestern Nachmittag keine Täterbeschreibung. Die Kripo (Telefon: 089 29100) bittet Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, sich zu melden.

Seit vergangenem Jahr ist die Zahl solcher Taten in ganz Deutschland sprunghaft gestiegen. 286 Sprengungen wurden gezählt. In Bayern wurden 17 Fälle aktenkundig. Die Polizei vermutet, dass oft Banden dahinter stecken.