Schweinsteiger gefordert Bierhoff: "Konkurrenz ist groß"

Oliver Bierhoff freut sich, dass Bastian Schweinsteiger wieder für die Nationalmannschaft aufläuft - der muss sich nun aber dem Konkurrenzkampf stellen.

 

Düsseldorf - Bastian Schweinsteiger ist zurück im Kreis der Nationalmannschaft. Für Teammanager Oliver Bierhoff muss sich der Vize-Kapitän jedoch wie alle anderen dem Konkurrenzkampf im Team stellen.

"Seine Erfahrung ist für uns enorm wichtig, gleichwohl er weiß, dass der Konkurrenzkampf bei uns groß ist. Bei Bayern bekommt er ja jetzt sogar Konkurrenz von Philipp Lahm...", sagte Bierhoff am Dienstag in Düsseldorf.

"Wenn man es sportlich nimmt: Die Zeiten ändern sich auch mal, mal spielt man konstant, aber mal ist der andere vorne weg. Wichtig ist, dass unsere Spieler den Konkurrenzkampf ordentlich angehen."

Zuletzt hatte Schweinsteiger vor allem zahlreiche Testspiele wegen mehreren Verletzungen absagen müssen. Im DFB-Aufgebot stand er zuletzt in März. Bierhoff dazu: "Wir hätten ihn gerne häufiger dabei gehabt, aber für uns ist ein fitter Schweinsteiger wichtig. Er ist eine große Persönlichkeit, in der Mannschaft als Führungsspieler anerkannt." Ergo: "Seine Rolle hat sich nicht geändert."

Bierhoff äußerte sich auch zu Kapitän Philipp Lahm, der beim FC Bayern nun vermehrt im defensiven Mittelfeld und nicht mehr als Außenverteidiger aufläuft. "Wir haben ihn dort mal spielen lassen, in England. Damals haben wir ihn danach gefrotzelt: 'Jetzt geht’s Du wieder auf deine alte Position zurück.' Es ist gut zu wissen, dass wir Spieler haben, die auf verschiedenen Positionen spielen können", so Bierhoff.

In der WM-Qualifikation am Freitag gegen Irland könnte indes Thomas Müller in Abwesenheit von Mario Gomez und Miroslav Klose (beide verletzt) die Stürmerrolle übernehmen. "Thomas ist einer, der den Abschluss als letztes Ziel sieht. Wichtig ist es einfach, dass die Positionen besetzt werden, da haben wir viele Alternativen. Auch Thomas Müller. Das macht das Spiel unberechenbarer", sagte Bierhoff.

Zu den Aussagen von Uli Hoeneß, der sich mit Unverständnis über die Nominierung des noch nicht zu hundert Prozent fitten Mario Götze geäußert hatte, meinte Bierhoff: "Die Kommunikation stimmt, es war, wie gesagt, Uli Hoeneß private Meinung. Die Nominierung wurde mit Guardiola und Sammer abgesprochen, dennoch arbeitet er hier weiter an seiner Fitness."

 

0 Kommentare