Schwarzbau in der Ludwigsvorstadt Almhütte muss jetzt weg!

Der Schwarzbauu am ehemaligen Brausebad wird als Schenke genutzt. Noch... Foto: ber

Das Holzhäuschen gegenüber vom Wiesn-Haupteingang macht seinem Besitzer jede Menge Ärger: Er muss es in den nächsten Tagen abreissen lassen. Ein teurer Spaß.

 

Ludwigsvorstadt - Wenn es nach BA-Chef Alexander Miklosy geht, gibt es in Sachen Schwarzbau auf der Brausebad-Insel am Bavariaring nur eins: Dem Betreiber sofort die Konzession entziehen!

Das forderte er jetzt in einem Eilantrag ans Kreisverwaltungsreferat. Das hatte schon vor Wiesn-Start die Nutzung des Häuschens untersagt.

Doch das ist nicht die einzige Behörde, die sich mit der ohne Genehmigung aufgebauten Hütte befasst.

Auch das Planungsreferat ist mit beteiligt und hat jetzt dem Betreiber der Alm eine Beseitigungsanordnung zugeschickt. Das heißt: Der Countdown läuft - binnen drei Tagen muss das Bauwerk samt großer Terrasse weg sein.

Und das mitten im Oktoberfest-Trubel.

An der befristeten Konzession für die Wiesnzeit wird sich wohl trotz der Verfehlungen des Betreibers nichts mehr ändern. Aber ab nächstem Jahr soll das frühere Volksbrausebad dauerhaft gastronomisch genutzt werden.

Und das Thema ist gerade nach den aktuellen Problemen um den Schwarzbau noch nicht in trockenen Tüchern. Schließlich geht es bei einer Konzession immer auch um die Zuverlässigkeit des Wirts.

Dem droht jetzt auch noch von Seiten des KVR einiges Ungemach. Es gibt Nachbarschaftsbeschwerden wegen zu viel Lärm in der Nacht. Außerdem hat die Behörde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, weil die Türen noch nach 22 Uhr geöffnet waren.

Und auch mit der "räumlichen und zeitlichen Ausdehnung" des Gastro-Geländes gibt es Probleme.

 

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