Schwarz-gelbe Unruhe Dortmund: Folgt jetzt Favre auf Tuchel?

, aktualisiert am 09.05.2017 - 15:24 Uhr
Sie kennen und schätzen sich: Lucien Favre und Thomas Tuchel (rechts). Foto: dpa

Zoff bei Borussia Dortmund: Thomas Tuchels Berater Olaf Meinking nimmt den BVB-Coach in Schutz. Unterdessen werden bereits hochkarätige Trainer als mögliche Nachfolger gehandelt.

München - Die Reaktion von Thomas Tuchel selbst lässt weiter auf sich warten: Nach den massiven Vorwürfen in den Medien und der Kritik von Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am BVB-Trainer hat sich jetzt dessen Berater zu Wort gemeldet.

"Für mich ist es wichtig, dass Thomas Tuchel in dieser Sache nicht weiter beschädigt wird", sagte Berater Olaf Meinking im Gespräch mit Sport1. Und er fügte hinzu: "Thomas war und ist in allen seinen Aussagen sehr ehrlich und aufrichtig. Mir ist sehr daran gelegen, dass wir den so genannten Dissens ausräumen."

Trotz des Zerwürfnisses mit den Klub-Verantwortlichen will Tuchel weiter BVB-Coach bleiben. Unterdessen werden bereits eifrig mögliche Tuchel-Nachfolger ins Spiel gebracht. Die Bild nennt dabei unter anderem Ex-Gladbach-Trainer Lucien Favre und Diego Simeone von Atlético Madrid.

Heißester Kandidat ist Favre: Der 59-jährige Schweizer schaffte in der französischen Ligue 1 mit OGC Nizza gerade noch die Sprung in die Champions-League-Qualifikation. Laut Bild gab es bereits einen ersten Kontakt beider Parteien. Aber: Der BVB und Favres Management dementieren.

Was plant Simeone?

Ebenfalls hoch im Kurs: Diego Simeone. Der 47-Jährige gilt als schwer zu steuernder Heißsporn. Doch BVB-Boss Watzke schwärmte kürzlich im Sport1-Doppelpass von dem Argentinier. "Simeone ist ein Trainer, der sich mit Haut und Haaren dem Klub verschreibt", sagte er.

Über Simeones Zukunft in Spanien wird seit Monaten spekuliert. Sein ursprünglich bis 2020 datierter Vertrag wurde im vergangenen September um zwei Jahre bis Ende Juni 2018 reduziert. Die Dortmunder sollen bereits auf Tuchfühlung gegangen sein.

 

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