Schwangau Nach Unfall am Schloss Neuschwanstein: Ermittlungen gegen Kutscher

Bei einem Pferdekutschen-Unfall sind am Montag auf dem Weg zum Schloss Neuschwanstein mehrere Menschen verletzt worden. Foto: dpa

Nach dem folgenschweren Pferdekutschen-Unfall unterhalb von Schloss Neuschwanstein im Ostallgäu wird gegen den verantwortlichen Kutscher wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

 

Schwangau – Am Montag waren die Pferde einer mit sieben Touristen besetzten Kutsche durchgegangen und führungslos bergab galoppiert. Der Kutscher stand neben dem abfahrtbereiten Gefährt, als die Tiere plötzlich losliefen. Alle Passagiere sowie der Führer einer zweiten Kutsche wurden bei dem Unfall verletzt.

Wie die Polizei in Kempten am Donnerstag mitteilte, werden dieser Kutscher, eine Frau aus Rheinland-Pfalz, ihre neun und elf Jahre alten Töchter sowie eine Touristin aus Japan noch in Kliniken behandelt. An der mit den Touristen besetzten Kutsche lag den Angaben zufolge kein technischer Defekt vor. Ob die Bremsen am Einsteigeplatz angezogen waren, lasse sich nicht mehr klären.

Auch der Grund, warum die Pferde plötzlich durchgingen, sei nicht bekannt. Bei dem Unfall in Hohenschwangau waren zwei Pferde so schwer verletzt worden, dass sie eingeschläfert werden mussten.

 

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