Schwabinger "Urgestein" Autos und Radler rumpeln über Pflastersteine

Die Ainmillerstraße: Für die Stadt ist sie noch vollkommen in Ordnung. Radfahrer und Autofahrer schimpfen. Foto: Willi Bock

In Schwabing holpert es gewaltig. Das Baureferat sieht aber keinen Bedarf, diesen Straßenabschnitt zu teeren. Welche Stelle gemeint ist...

Schwabing - Für die einen haben Pflastersteine etwas Romantisches. Doch für Radfahrer und Autofahrer sind solche Buckelpisten eher ärgerlich. So wie im unteren Teil der Ainmilerstraße in Schwabing, der warum auch immer in Vergessenheit geraten sein muss.

Es geht um den Abschnitt  zwischen der Wilhelmstraße und der Friedrichstraße; Außer ein paar Flicken hat der seit der Erbauung Schwabings um die vorvorige Jahrhundertwende noch nie eine Apshaltdecke gesehen. Schwabinger Urgestein also.

Der Abschnit von der Leopldstraße bis zur Wilhelmstraße und oberhalb der Friedrichstraße sind in den Jahren asphaltiert worden. Nur dieser Bereich nie. Lediglich grobe Schlaglöcher wurden mit Teer zugeschüttet. Die Straße sieht einfach hässlich aus. Das zieht alles mit runter.

Eine Anfrage beim Baureferat ergab jetzt: "Die Ainmillerstraße ist dort in einem guten Zustand." Es gebe "keinen Bedarf", über die Pflastersteine eine Apshaltdecke zu legen. Auch der zuständige Bezirksausschuss habe noch nie Bedarf angemeldet.

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