Schwabing-Freimann Stadtgarteln: Grüne fordern Platz für Rosenkohl und Radieschen

Rosenkohl selbst anbauen: Das geht in der Stadt im kleinen Nutzgarten. Foto: AZ

Die Bayernkaserne und andere neue Siedlungsprojekte sollen Nutzgärten bekommen, beantragen die Grünen im Bezirksausschuss. Oder man pflanzt Salat auf dem Dach.

Schwabing-Freimann - Stadtgarteln ist mehr als eine Modeerscheinung, sagen die Grünen im Bezirksausschuss Schwabing-Freimann. Denn: Gemeinschaftsgärten, städtische Krautgärten und Schrebergärten sind gefragt wie nie.

 

Problem, so schreiben es auch die Grünen in ihrem Antrag: Wer einen Schrebergarten möchte, muss lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Die Kräutergärten wiederum sind am Stadtrand und also nicht so einfach zu erreichen.

Die Kommunalpolitiker schlagen deshalb Nutzgärten in Neubaugebieten vor. Sie meinen zum Beispiel die Bayernkaserne und andere neue Siedlungsprojekte, wo die Strukturen erst enstehen müssen. Von "Gemeinschaftsgärten" ist in ihrem Antrag die Rede. Denkbar wären zudem kleineren Parzellen von etwa zehn bis 30 Quadratmetern, die diese gemeinschaftlichen Gärten ergänzen.

So könne jeder Salat, Rosenkohl oder Radieschen selbst hochziehen, argumentieren die Grünen. Und gerade Familien mit Kindern könnten im Sommer auch mal ein Wochenende daheim im Garten verbringen - statt sich ins Auto zu setzen und in die Berge zu düsen.

Der BA hat dem Antrag geschlossen zugestimmt. Ergänzung: Auch Dachgärten sollen in den Neubaugebieten denkbar sein. Praktisch. Und in der Tat in Mode.

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