Was löste Amokalarm aus? Nach Evakuierung von Schule: Entwarnung in Holzkirchen

, aktualisiert am 16.03.2017 - 19:27 Uhr
Groß-Alarm in Holzkirchen: Die vermummten Polizisten sind Spezialeinsatzkräfte aus München. Foto: rah

Alarm in Holzkirchen: Die Polizei hat einen großen Schulkomplex geräumt, von Amok-Warnung war die Rede. Jetzt steht fest: Gefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

 

Holzkirchen - Ein Hubschrauber kreiste über dem Gelände, massenhaft Rettungsdienste, Polizei und Feuerwehr waren in der Umgebung - weit mehr als 200 Einsatzkräfte verteilten sich über den Schulkomplex an der Jörg-Hube-Straße in Holzkirchen.

Schüler berichten von Festnahme schulfremder Person

Gegen 13.15 Uhr wurde an der Fach- und Berufsoberschule in Holzkirchen der Amok-Alarm ausgelöst, daraufhin dürften sich panikartige Szenarien abgespielt haben: Die Schüler sperrten sich nach der Amok-Warnung in ihre Klassenzimmer ein. Hinweise auf Schüsse oder Lärm gab es jedoch nicht.

Im angrenzenden Gymnasium war etwa zeitgleich ein Feueralarm gemeldet worden, die Lehrer und Schüler brachten sich diesem Notfall entsprechend ins Freie in Sicherheit.

Kurz vor 16 Uhr dann die Entwarnung: Die Gebäude würden nach und nach wieder freiegegeben. SEK-Beamte hatten vom Keller bis in das oberste Stockwerk Zimmer für Zimmer der betroffenen Schulgebäude abgesucht, dabei stellten sie nichts Verdächtiges fest. Auch auf ein Feuer deutete nichts hin. Möglicherweise hat ein technischer Defekt den Alarm ausgelöst.

Schüler berichteten gegenüber der AZ, sie hätten gesehen, wie im Schulgebäude ein unbekannter Mann festgenommen worden sei. Er soll den Beamten gegenüber Widerstand geleistet haben. Die Polizei bestätigte dies bislang nicht.

An dem Schulkomplex, in dem sich Wirtschaftsgymnasium, Fach- sowie Berufsoberschule befinden, dürften Die betroffenen Bereiche wurden geräumt.

Indessen staute sich rund um die Schule der Verkehr. Direkt angrenzend verläuft die Umgehungsstraße.

 

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