Schottland sagt "No" zum Referendum Grßbritannien bleibt vereint: So reagieren die Stars

Geri Halliwell freut sich über das Bleiben der Schotten, Russell Brand weniger Foto: [M] Invision/AP

Schottland wird nicht unabhängig. David Cameron wischt sich den Angstschweiß von der Stirn, die Reaktionen im Volk sind gespalten. Auch die Stars twittern ihre Meinung - und die ist nicht immer positiv.

 

London - Die Stimmen sind gezählt, und Schottland hat sich mit einer knappen Mehrheit dafür entschieden, Teil von Großbritannien zu bleiben. So geteilt die Meinungen vor dem Referendum waren, so gespalten sind nun auch die Reaktionen. Die englischen und schottischen Promis waren ebenfalls in zwei Lager geteilt und machen nun ihrer Freude oder ihrem Unmut Luft.

Der englische Schauspieler Simon Pegg (44, "The World's End") zeigte sich in seinem Tweet betrübt: "Bin traurig für diejenigen, die so hart für ein Ja-Votum gearbeitet haben. Hoffentlich folgen nun bedeutende Veränderungen. Das war bei Weitem kein Erdrutschsieg."

Weitaus mehr freut sich seine Landsmännin J.K. Rowling (49), die vor der Wahl eindringlich an die Schotten appellierte, zu bleiben. "Ich war die ganze Nacht wach und sah dabei zu, wie die Schotten Geschichte geschrieben haben. Eine große Beteiligung, ein friedlicher demokratischer Prozess: Wir sollten stolz sein", twitterte die "Harry Potter"-Autorin.

Auch Ex-Spice-Girl Geri Halliwell (42) zeigte große Erleichterung: "Danke Schottland - zusammen sind wir Großbritannien. X." Ähnlich denkt auch Komiker und "Little Britain"-Star David Walliams (43): "Ich freue mich so, dass Schottland dafür gestimmt hat, im Vereinten Königreich zu bleiben. Wales, komm jetzt bitte nicht auf dumme Gedanken...", scherzte er auf Twitter.

Der politisch sehr engagierte Comedian und Schauspieler Russell Brand (39, "Nie wieder Sex mit der Ex") teilte diese Euphorie offenbar nicht und twitterte diese Botschaft: "Angst ist stärker als Glaube. Bis sich das ändert, ist keiner von uns frei."

Der schottische Mime Brian Cox (68) hatte bei dem Referendum für eine Unabhängigkeit seines Landes gestimmt, ließ im Interview mit "Sky News" dennoch eine Hoffnung auf positive Resultate verlauten: "Es ist enttäuschend, aber ich bin zwischen zwei Emotionen hin- und hergerissen, denn ich bin auch unglaublich stolz. Ich bin stolz auf mein Land, ich bin stolz auf mein Volk, wir haben diesen Kampf für soziale Demokratie überragend gemeistert und ich denke, wir haben die politische Macht in Westminster bis in seine Wurzeln erschüttert."

Sein Landsmann Alan Cumming (49), der ebenfalls leidenschaftlicher Befürworter der schottischen Unabhängigkeit war, twitterte lediglich: "Ja bedeutet immer noch etwas. Bitte versucht, euch daran zu erinnern." Damit spielte der Mime auf die verzweifelten Versprechen an, mit denen Premierminister David Cameron die Schotten halten wollte. Denn mit einem haben er, Cox und Pegg recht: So wie die Schotten wird sich nun auch England um eine stärkere Einheit bemühen müssen.

 

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