Schönheitswettbewerbe Miss Ashampoo und Mister Germany gekürt

 Foto: dapd

Viel Haut zeigten die Teilnehmer der Wahlen zur Miss Ashampoo und zum Mister Germany - hier sehen Sie die besten Bilder.

 

Linstow - Der schönste Mann Deutschlands kommt aus Niedersachsen: Almondy Rose aus Gehrden bei Hannover ist am Samstagabend zum Mister Germany 2012 gekürt worden. Der 26-jährige Geschäftsführer einer Medizintechnik-Firma erhielt in einem Ferienresort im mecklenburgischen Linstow die meisten Stimmen der Jury und ließ sich später von seiner Familie feiern.

Schönheitswettbewerbe sind dem passionierten Sportfan offenbar in die Wiege gelegt – schon seine Mutter nahm an Miss-Wahlen teil. Bruder Sunny wurde erst im vergangenen Jahr Dritter bei der Mister-Germany-Wahl, die von der Miss Germany Corporation aus Oldenburg veranstaltet wird.

„Ich bin einfach nur sprachlos“, sagte der 1,85 Meter große, dunkelhaarige Almondy kurz nach seiner Wahl. Während seiner „Amtszeit“ wolle er vor allem sein Gesicht zur Verfügung stellen, um Spenden für den guten Zweck einzusammeln. Und mit Blick auf seine Familie bemerkte er: „Endlich haben wir es geschafft“. Nach dem knapp verpassten Erfolg seines Bruders ging der Titel nun doch noch in die Region Hannover. Auch Schwester Gianna hatte schon einmal versucht, ganz oben auf den Schönheitsthron zu gelangen - sie wurde Miss Niedersachsen 2010, war aber beim bundesweiten Finale nicht erfolgreich.

Almondy Rose war als Mister Niedersachsen ins Rennen gegangen und setzte sich gegen 17 Konkurrenten durch. Die Herren präsentierten sich zuerst im feinen Sakko – und später zum Entzücken vieler Zuschauer mit freiem Oberkörper. Schon kurz bevor Almondy Rose mit den Top 5 zum letzten Durchgang auf den Catwalk ging, wirkte er selbstsicher: „Die Geschmäcker sind ja verschieden, aber offenbar hab ich ihn getroffen“, kommentierte er die Entscheidung.

Noch hinter der Bühne gab der vorige Mister Germany Momo Durakovic seinem Nachfolger Tipps. Auch wenn zunächst ein regelrechtes Mediengewitter auf den Sieger niedergehe, solle er sich immer bewusst werden, woher er kommt, sagte Durakovic. „Man muss immer im Auge behalten: Es ist Arbeit und man ist Vorbild.“ Auf die Frage, was er während seiner Amtszeit gelernt habe, antwortete der Mediengestalter: „Bodenständigkeit“. Den zweiten Platz bei der diesjährigen Wahl belegte der 21-jährige Elektroniker Gary Moug aus Köln – er trat als amtierender Mister Westdeutschland an. Dritter wurde „Mister Sachsen“ Enrico Reuter aus Leipzig, der mit 30 Jahren der zweitälteste Kandidat war.

Auch einige Damen durften sich in feiner Abend- und freizügiger Bademode auf dem Laufsteg präsentieren. 31 Kandidatinnen, die zur Miss-Germany-Wahl angetreten waren, aber nicht über ihre jeweilige Stadtausscheidung hinaus kamen, erhielten eine zweite Chance. Den Titel „Miss Ashampoo“ holte schließlich Isabell Gülck aus Horst (Holstein).

 

0 Kommentare