Schneller Abschied Frei für den FC Bayern? Gnabry verlässt Bremen

Serge Gnabry: Wohin geht's? Foto: Kunz/Augenklick

Werder Bremen ist für den auch auch vom FC Bayern umworbenen Serge Gnabry nur eine Zwischenstation gewesen: Nach nur einem Jahr verlässt der Angreifer den Bundesligisten. Mit offenem Ziel.

Bremen - Nationalspieler Serge Gnabry wird Werder Bremen nach nur einer Saison wieder verlassen. Gnabry mache von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch, teilte der Bundesligist am Donnerstag mit. Wohin der 21-Jährige wechselt, wurde zunächst nicht bekannt.

Zuletzt war über einen Wechsel innerhalb der Bundesliga zur TSG 1899 Hoffenheim spekuliert worden, immer wieder wurde auch der FC Bayern als Gnabrys möglicher neuer Arbeitgeber genannt. Mehrfach dementierte Werder-Manager Frank Baumann, dass die Bayern im vergangenen Sommer am Fünf-Millionen-Deal mit dem FC Arsenal beteiligt gewesen seien und eine Kaufoption besitzen würden.

Am Donnerstag berichtete das Portal Werderstube, dass ein Wechsel zum deutschen Rekordmeister weiter möglich sei. Auch das Interesse von Borussia Dortmund stand zeitweise im Raum.

Am Mittwoch hatte die Sport Bild von einer unmittelbar bevorstehenden Einigung Gnabrys mit Hoffenheim berichtet. Dort würde der Hochbegabte nicht nur auf den angesehenen Coach Nagelsmann sondern auch auf Hansi Flick treffen. Der neue Geschäftsführer der TSG war als damaliger DFB-Sportdirektor an der Kadernominierung für Olympia 2016 beteiligt - und schätzt Gnabrys Qualitäten außerordentlich.

Er behalte "Werder im Herzen", wurde Gnabry auf der Internetseite der Bremer zitiert. "Mein Weg geht aber woanders weiter. Dazu sage ich zu einem anderen Zeitpunkt mehr." Ein Ziel nannte der Angreifer aber nicht. "Serge hat uns mitgeteilt, dass er nach seinem ersten Jahr bei Werder, das für ihn sehr gut gelaufen ist, gerne den nächsten Schritt in seiner Karriere machen möchte", sagte Werder-Manager Baumann.

Zuletzt häufiger auf der Bank

Gnabry war im Sommer 2016 aus London vom FC Arsenal nach Bremen gekommen. Er absolvierte insgesamt 27 Bundesligapartien und schoss elf Tore. Nach starker Hinserie und einer anschließenden Verletzung ließ Trainer Alexander Nouri den Nationalspieler zum Ende der Saison häufiger auf der Bank.
 

"Natürlich ist es schade, dass uns mit Serge ein absoluter Leistungsträger verlässt, der eine außerordentlich positive Entwicklung genommen und der Mannschaft mit starken Leistungen enorm geholfen hat", sagte der Trainer nun. Während seines Engagements in Bremen wurde Gnabry zum Nationalspieler und kam zu zwei Einsätzen.

Derzeit bereitet sich der aus der Stuttgarter Jugend hervorgegangene Profi mit der U21-Auswahl des DFB im bayerischen Grassau auf die Europameisterschaft vor.

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