Schmuggler am Flughafen Mann hat 14 Kilo Korallen im Koffer

Einen 11 Kilo schweren Korallenblock präsentiert ein Zöllner. Foto: Zoll

44-Jähriger versucht am Flughafen über 14 Kilo Korallen durch die Kontrollen zu mogeln. Zoll warnt vor Urlaubssouvenirs aus exotischen Ländern. Es drohen hohe Strafen.

 

München - Neun Steinkorallen mit insgesamt über 14 Kilo Gewicht hat der Zoll am Münchner Flughafen beschlagnahmt. Ein 44-jähriger Mann hatte versucht, sie in seinem Reisegepäck einzuschmuggeln.
Der Korallenfreund kam vergangene Woche aus dem Oman zurück. Nach der Landung am Münchner Flughafen wurde er von Zöllnern zur Seite gebeten. Als die Beamten seine Koffer kontrollierten, fanden sie neun Steinkorallenstücke. Der größte Brocken war stolze 55 Zentimeter lang und wog über elf Kilo. Der Urlauber erzählte, er habe die Korallen in seiner Wohnung als Deko aufstellen wollen.

Daraus wird jetzt nichts. Die Korallen wurden beschlagnahmt. Der 44-Jährige bekam zudem eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Artenschutzgesetz.

Selbst am Strand angeschwemmte Bruchstücke darf man nur als Souvenir mitnehmen, wenn die Teile nicht mehr als 30 Millimeter Durchmesser haben.
Der Zoll rät, bei Urlaubssouvenirs generell vorsichtig zu sein. Marie Schuster, Pressesprecherin des Hauptzollamts: „Steinkoralle und viele weitere Korallenarten stehen gänzlich unter Schutz.“    

 

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