Schläge, Hitler-Auftritt, Nippelgate Wiener Opernball: Die zwölf größten Skandale

Schlägerei und Nippelblitzer auf dem Wiener Opernball Foto: dpa

Das gesellschaftliche Highlight der Ballsaison kommt nicht ohne seine Skandale aus. Der Wiener Opernball sorgte in den vergangenen sechs Jahrzehnten für mächtig Wirbel - auch abseits des Tanzparketts. Wir haben die elf größten Aufreger gesammelt.

2014: Schlägerei vor Lugner-Loge

Ein Würzburger Geschäftsmann ging TV-Moderator Johannes B. Kerner an: "Wer hat Ihr Ticket bezahlt? Erklären Sie sich! Sie sind der neue Wulff!" Dann flog ein Sektglas und Kerners Begleiter ließ Fäuste sprechen. Das Opfer erlitt eine Wunde im Gesicht, die von einem herbeigerufenen Arzt versorgt wurde.

Kerner-Kumpel teilt kräftig aus. Foto:API/AZ

2014: Blackfacing als rassistischer Affront

Der österreichische Moderator Christian Stephan erschien mit schwarz angemaltem Gesicht und gab sich als Kanye West aus, als Partner von Richard Lugners prominenter Ballbegleitung Kim Kardashian.

2014: Star-Gast Kim Kardashian war genervt

Richard Lugner konnte 2014 Reality-TV-Star Kim Kardashian für eine hohe Summe als Star-Gast gewinnen. Doch das US-Sternchen hatte wenig Lust. Eine Autogrammstunde brach sie ab, bei der Pressekonferenz wollte sie keine privaten Fragen beantworten und kündigte an, keinen Walzer tanzen zu wollen.

2011: Lugner kam mit "Bunga Bunga"-Bekannte

Richard Lugner liebt Schlagzeilen und mediale Öffentlichkeit. 2011 kündigte er an, sich von Karima al-Mahroug alias Ruby Rubacuori, "Bunga Bunga"-Bekannte des damaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, begleiten zu lassen.

Karima al-Mahroug alias Ruby Rubacuori mit Richard Lugner beim Opernball. Foto:dpa

2008: Dita Von Teese schloss sich in Toilette ein

Edel-Stripperin Dita Von Teese fühlte sich bedrängt und verschanzte sich auf der Damentoilette - und forderte Polizeischutz.

2015: Elisabetta Canalis legte Busenblitzer hin

Mitten auf der Tanzfläche verrutschte das Kleid von Clooney-Ex Elisabetta Canalis. Fotografen hatten freie Sicht und drückten auf ihre Auslöser.

Busenblitzer bei Elisabetta Canalis. Foto:dpa

2005: Spice-Girl Geri Halliwell verabschiedete sich nicht

Sängerin Geri Halliwell rebellierte. Sie verweigerte Lugner erst den Walzer, dann rauschte sie ohne Verabschiedung ab. Halliwell schlug Lugner die Autotüre vor der Nase zu.

2002: Rechtspopulist kam mit Gaddafi-Sohn

Saif al-Islam, der Sohn des damaligen libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi, kam auf Einladung von Rechtspopulist Jörg Haider.

2008: Mausi Lugner kam mit nordkoreanischem Fake-Diktator

Christina Lugner, die Ex-Frau von Richard Lugner, erschien 2008 in Begleitung eines Schauspielers, den sie bei der Presse als den Sohn von Nordkoreas damaligem Diktator Kim Jong Il vorstellte.

Christina Lugner kam mit falschem Diktator-Sohn. Foto:dpa

2000: Hubsi Kramar als Hitler verkleidet

Schauspieler und Regisseur Hubsi Kramer protestierte im Hitler-Outfit gegen die Regierungsbeteiligung der FPÖ.

1996: Hatte Grace Jones Sex in Loge?

Richard Lugner behauptete nach dem Wiener Opernball, Star-Gast Grace Jones hätte Sex gehabt. "Es war akustisch wahrnehmbar", beteuerte der Baumeister.

2013: Opernball-Organisatorin wurde bestohlen

Desiree Treichl-Stürgkh, die Opernball-Organisatorin, wurde dreist bestohlen. Der Dieb entwendete ihre Handtasche aus der Loge, als die Ball-Lady auf der Tanzfläche flanierte. Sie erstattete sofort Anzeige.

 
 

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