Schauspielerin "Die Schlikkerfrauen" Annette Frier: "Ich habe mit dem Regisseur geschlafen!"

Annette Frier geht mit "Die Schlikkerfrauen" ins Rennen Foto: ddp images

Annette Frier wird am Dienstag in der Komödie "Die Schlikkerfrauen" zu sehen sein. Über ihre Zukunftspläne und die bisher schönsten Momente ihrer Schauspielkarriere spricht sie im Interview.

 

In der neuen Sat.1-Komödie "Die Schlikkerfrauen" (30. September, 20:15 Uhr in Sat.1) verkörpert Annette Frier (40, "Danni Lowinski") die "Schlikker"-Mitarbeiterin Angie, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen alles versucht, um ihre Filiale vor einer Schließung zu bewahren. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news spricht die Schauspielerin über ihre Rolle und erklärt zudem, wie sie Karriere und Mutter-Sein unter einen Hut bringt.

Sie werden am 30. September in dem neuen Film "Die Schlikkerfrauen" zu sehen sein. Wie kamen Sie zu der Rolle der "Angie"?

Annette Frier: Ich habe mit dem Regisseur geschlafen! Nein, Uwe Janson und David Ungureit, die zusammen das Drehbuch geschrieben haben, arbeiten mit mir auch bei "Danni Lowinski". Seit drei Jahren. Das heißt, die Macher von dem Streifen kenne ich schon lange. Insofern war das für mich direkt interessant, als sie mir von dem Projekt erzählten. Ich war relativ früh involviert.

Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?

Frier: Ich habe Boxtraining genommen in Köln und wir hatten die Möglichkeit, mit ehemaligen Schlecker-Mitarbeiterinnen zu sprechen.

Ist Ihnen das Schicksal der echten Schlecker-Frauen nahe gegangen?

Frier: Klar! Immer wenn man jemanden kennenlernt, wird aus so einer Schlagzeile echtes Leben. Und das ist einfach beispielhaft für etwas, was bei uns in der Wirtschaft jeden Tag passiert. Deswegen finde ich es auch gut, darüber einen Film zu machen.

Waren Sie selbst schon mal in der Situation, dass Sie Existenzsorgen hatten?

Frier: Also ich finde ganz ehrlich: Das ist Mensch sein. Ich käme niemals auf die Idee zu sagen, dass ich mich sicher fühle. Aber ich kenne nicht das Gefühl, sein Essen nicht bezahlen zu können.

Könnten Sie sich vorstellen bei einem Film mal Regie zu führen.

Frier: Ja, könnte ich mir gut vorstellen. Das wird mit Sicherheit auch noch passieren.

Sie sind Mutter von Zwillingen. Wie bringen Sie Mutter-Sein und Schauspielerei unter einen Hut?

Frier: Indem der Vater zu Hause ist. Weil mein Mann als Drehbuchautor arbeitet und wir nicht beide einen Auswärtsjob haben. Da habe ich Riesen-Glück. Deswegen darf ich gar nicht viel darüber sagen, weil mir das peinlich wäre.

Haben Sie vor, in einer anderen Serie in ähnlichem Maße mitzuwirken, wie bei "Danni Lowinski"?

Frier: Erst mal nicht. Oder besser gesagt: Ich halte es mir offen.

Was würden Sie in nächster Zeit gerne noch erreichen?

Frier: Meine Mutter würde ich gerne erreichen, die versuche ich schon seit heute Vormittag anzurufen. Ehrlich gesagt geht es mir beruflich gerade sehr gut. Es wäre blöd, zu sagen, dass ich irgendwas noch erreichen möchte. Wenn ich die nächsten 20 Jahre solche Drehbücher vorgelegt bekomme, dann freue ich mich.

Was war bisher der schönste Moment Ihrer Schauspielkarriere?

Frier: Das ist eine schwierige Frage. Es gibt einen ganz besonderen Moment und das war die vorletzte Einstellung von "Danni Lowinski". Der fällt mir gerade ein. Aber ob das auch wirklich der schönste Moment war, weiß ich nicht...

Was bedeutet für Sie die höchste Form des persönlichen Glücks?

Frier: Gesundheit, Liebe und Freundschaft

 

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