Schauspieler in Kanada festgehalten Visa-Problem: Daniel Radcliffe nicht zur Comic-Messe

Daniel Radcliffe bei einer Veranstaltung in New York Foto: Evan Agostini/Invision/AP

Anders als erwartet, erschien Daniel Radcliffe am Donnerstag nicht bei der Comic-Messe Comic-Con in San Diego. Der Brite durfte nicht von Kanada aus in die USA einreisen.

 

San Diego - Daniel Radcliffe (25, "Harry Potter") war am Donnerstag zum ersten Mal bei der Comicmesse "Comic-Con International" in San Diego erwartet worden. Doch er kam nicht an, stattdessen war der Brite wegen Visa-Unklarheiten in Toronto, Kanada, festgehalten worden. "Er hat Visa-Probleme", wird eine Quelle von "Pagesix.com" zitiert. In Kanada war der Schauspieler nicht nur, um die Premiere seines neuen Films "What If" mit Zoe Kazan zu feiern, am Mittwoch hatte er auch Geburtstag.

Wie die Onlineseite weiter meldet, sei ein fehlender Stempel auf dem Visum das Problem. Der Schauspieler hatte eine Änderung beantragt, von seinem "P-2 visa", das ausländischen Künstlern den Aufenthalt für die Dauer eines Projektes erlaubt, zu einem drei Jahre gültigen "O-1 visa". Die Änderung war bereits genehmigt worden, doch die US-Botschaft hatte das Dokument noch nicht abgestempelt. Ob das Problem binnen des heutigen Freitags gelöste werden kann, ist nicht klar.

In den USA soll Radcliffe ebenfalls einen Film präsentieren: In dem düsteren Streifen "Horns", nach einem Buch von Stephen Kings Sohn Joe Hill, erwacht Radcliffes Rolle eines Morgens mit Hörnern, nach dem er möglicherweise seine Freundin umgebracht hat...

Berühmt wurde der in Fulham geborene Schauspieler mit der Verkörperung des Titelhelden in den Filmadaptionen der "Harry Potter"-Romanreihe. Nachdem der letzte Film 2011 abgedreht war, widmete sich der 1,65-Meter-Mann vor allem dem Theater. 2013 war er aber auch wieder in drei Kinoproduktionen zu sehen.

 

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