Schauspieler im Interview Neun Fragen an den "Inga Lindström"-Star Bert Tischendorf

"Inga Lindström: Die zweite Chance": Tischler Sven (Bert Tischendorf) nimmt das Jurastudium wieder auf, seine Frau Julia (Jördis Richter, li.) ist verzweifelt Foto: ZDF/Marco Meenen

"Die Wanderhure" machte ihn bekannt, Bert Tischendorf spielte darin deren Ehemann Michel. Was der in Schwerin geboren Schauspieler von seinem Vater mit auf den Weg bekommen hat, verrät er im Interview.

 

Im lässigen Business-Look "Sakko, Jeans und Turnschuhe" wird man Schauspieler Bert Tischendorf (35, "Die Wanderhure") auch in seiner Wahlheimat Berlin nicht antreffen. Warum, verrät er im Interview mit spot on news. Dabei erklärt der in Schwerin als Sohn eines Lehrerehepaares geborene Künstler, der am Sonntag im TV-Film "Inga Lindström: Die zweite Chance" (8.3., 20.15 Uhr, ZDF) zu sehen ist, außerdem, was ihm wohl passieren würde, wenn er eine Frau wäre.

Welche drei Bücher würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Bert Tischendorf: Auf eine einsame Insel würde ich mir wahrscheinlich ein Buch aussuchen, das mir erklärt, wie ich Feuer machen und Wasser finden kann, dann noch etwas Lustiges, vielleicht "Calvin & Hobbes" und "Into the Wild" von Jon Krakauer, sodass ich nicht die falschen Beeren esse.

Was ist Ihr Lieblingsfilm?

Tischendorf: Mein Lieblingsfilm ist "Viva Zapata!" (1952) mit Anthony Quinn und Marlon Brando.

Welche Person der Zeitgeschichte würden Sie gerne einmal treffen?

Tischendorf: Treffen würde ich gern Nietzsche oder Arthur Rimbeaud, aber natürlich mit meinem Wissen von heute.

Welches Zitat inspiriert Sie?

Tischendorf: "Fünf Prozent ist Talent, der Rest ist Training." (mein Vater)

Können Sie kochen?

Tischendorf: Kochen kann ich böhmische Pflaumenknödel (Rezept von der Omi), Spaghetti Bolognese (aber lecker!) und Spareribs.

Machen Sie Diäten?

Tischendorf: Ich mache keine Diät. Wenn ich das Gefühl habe, ich sollte etwas abnehmen, mache ich mehr Sport. Aber ich muss zugeben, in letzter Zeit funktioniert das nicht mehr so gut.

Was ist ein absolutes Fashion-No-Go für Sie?

Tischendorf: Ein Fashion-No-Go ist für mich die Kombination aus Sakko, Jeans und Turnschuhen. Ich bin einfach kein Freund von Stil-Vermischungen.

Tragen Sie Accessoires?

Tischendorf: Ich trage überhaupt keine Accessoires, nicht mal eine Uhr, weil ich dieses Kleinzeug nämlich immer verliere. Wäre ich 'ne Frau, würde ich auch andauernd meine Handtasche liegen lassen.

Sind Sie ein Bart-Typ?

Tischendorf: Ich trage zwar Bart, aber nur, weil mich rasieren langweilt und auch, weil ich denke, dass ich rasiert zu gelackt aussehe.

 

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