Schauspieler dankt der Organisation John Travolta hält umstrittene Lobrede auf Scientology

John Travolta ist seit vielen Jahren Mitglied bei Scientology Foto: Richard Shotwell/Invision/AP

Als Schauspieler ist John Travolta unumstritten. Von seiner Kirche lässt sich das jedoch nicht behaupten. Der US-Schauspieler ist seit Jahren prominentes Aushängeschild von Scientology. Nun lobt er die umstrittene Organisation erneut.

 

US-Schauspieler John Travolta (59, "Pulp Fiction") hat in einer Gesprächsrunde im Londoner Theatre Royal über den Tod seines Sohnes Jett im Januar 2009 gesprochen. Nach dieser schmerzlichen Erfahrung habe er Tage lang "nicht aufwachen wollen", zitiert ihn die Webseite "digitalyspy". Jett kam im Alter von 16 Jahren auf den Bahamas durch einen Krampfanfall ums Leben. Travolta dankte in dem Interview explizit der umstrittenen Scientology-Kirche, bei der er seit Jahren gemeinsam mit anderen Promis wie etwa Tom Cruise (51) als Aushängeschild fungiert. "Ich werde Scientology immer dafür dankbar sein, dass sie mich damals rund um die Uhr unterstützt haben", sagte er. Die Verantwortlichen hätten alles getan, um ihm bei der Trauerbewältigung zu helfen.

Im November feierte Travolta, der am Dienstag 60 Jahre alt wird, gemeinsam mit seinem Kollegen Cruise die Eröffnung des neuen, 145 Millionen Dollar (rund 107 Millionen Euro) teuren Scientology-Zentrum in Clearwater, Florida. Während die Glaubensgemeinschaft hierzulande aufgrund ihrer umstrittenen Praktiken von Kritikern eher als Sekte eingestuft wird, engagieren sich vor allem in den USA zahlreiche Promis als Sprecher der Organisation.

Doch auch in den Staaten leidet der Ruf von Scientology. Spätestens der öffentlichkeitswirksame Austritt von Schauspielerin Leah Remini (43, "King of Queens") rückte die Machenschaften der Kirche auch dort in ein anderes Licht.

 

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