Schallmauer durchbrochen Alarmrotte steigt auf: Bevölkerung verunsichert

Die Eurofighter sollten klären, ob das zivile Flugzeug Probleme habe. Foto: dpa-Archivbild

Ein Zwischenfall mit einem Zivilflugzeug im süddeutschen Luftraum hat am Donnerstagnachmittag den Einsatz von zwei Eurofightern der Bundeswehr ausgelöst.

Nürnberg - Eine sogenannte Alarmrotte der Bundeswehr aus zwei Eurofightern hat am Donnerstagnachmittag über Nürnberg die Schallmauer durchbrochen und mit dem dabei ausgelösten doppelten lauten Knall für Unruhe in der Bevölkerung gesorgt.

Bei der Polizei gingen etliche besorgte Anrufe von Bürgern ein. Die Alarmrotte sei in Neuburg an der Donau aufgestiegen, sagte der Pressesprecher der Luftwaffe, Jörg Langer, dem Radiosender "Antenne Bayern". Grund für den Einsatz sei ein Zivilflugzeug im süddeutschen Luftraum gewesen, das den Funkkontakt verloren hatte.

Eurofighter-Einsatz: Eine reine Sicherheitsmaßnahme

Die Eurofighter sollten demnach klären, ob das zivile Flugzeug Probleme habe. Dazu mussten die beiden Bundeswehr-Piloten schnell fliegen und haben dabei die Schallmauer durchbrochen. Dann habe das andere Flugzeug aber wieder Funkkontakt gehabt, die Situation sei geklärt gewesen und der Einsatz habe beendet werden können, sagte Langer.

Solche Einsätze seien immer eine reine Sicherheitsmaßnahme. Denn es könne ja eine gefährliche Situation vorliegen, zum Beispiel könne ein Flugzeug Hilfe benötigen und müsse dann sicher zu einem Flughafen begleitet werden. Im aktuellen Fall habe sich die mögliche Gefahrensituation schnell wieder aufgeklärt.

 

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