Schalke-Sportdirektor Heidel: Sané wäre zum FC Bayern gekommen

Schalkes Sportdirektor Christian Heidel (links) und das Objekt der Begierde, Leroy Sané. Foto: dpa

Christian Heidel hat aus dem Nähkästchen geplaudert: Wie der Sportdirektor des FC Schalke 04 erklärte, wäre Leroy Sané in der nächsten Saison zum FC Bayern gekommen. Wenn nicht Manchester City dazwischen gefunkt hätte.

München - Nationalspieler Leroy Sané wäre in der kommenden Spielzeit beim FC Bayern gelandet - wenn nicht Manchester City schon in dieser Saison den Zuschlag erhalten hätte.

Das bestätigte Christian Heidel, Sportdirektor des FC Schalke 04, in einem Interview mit der "Süddeutsche Zeitung". "Darauf wäre es wahrscheinlich hinausgelaufen", wird Heidel von der SZ zitiert.

Und fügte hinzu: "Dann hätte es im nächsten Jahr eine große Differenz in der Ablösesumme gegeben, weil Leroy eine Ausstiegsklausel hatte, und bei jedem Heimspiel hätte jeder der 60.000 gewusst: Im nächsten Jahr ist er bei Bayern. Und bei jedem verfehlten Dribbling hätte es geheißen: Der ist im Kopf sowieso schon in München."

Mit den Königsblauen will der frühere Manager des FSV Mainz 05 eine Ära starten. "Es gibt eine Sehnsucht nach Kontinuität. Kontinuität wird meistens auf Personen projiziert - ich denke jedoch, dass sie mehr mit einer Idee, einer Leitlinie zu tun haben sollte. Was Kontinuität wirklich bedeutet, kann man an der Tabelle ablesen. Erfolgreich sind die Vereine, die eine Idee haben und ihr treu bleiben", sagte Heidel vor dem Duell mit dem FC Bayern am Freitagabend (ab 20.30 Uhr im AZ-Liveticker).
 

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