Sauerstoffmangel 3.000 Lachsforellen vor dem ersticken gerettet

3.000 Lachsforellen hat die Feuerwehr gerettet. Ein Transporter hatte in seinen Becken zu wenig Sauerstoffgehalt. Foto: oh

Der Sauerstoffgehalt in den Wasserbecken eines Lebendfracht-Transporters war zu niedrig. Die Polizei stoppte den Lkw und die Fische wurden gerettet.

 

Gattendorf -Feuerwehrleute haben in der Nacht auf Donnerstag in Oberfranken 3.000 Lachsforellen das Leben gerettet. Ein Lkw-Fahrer, der die Fische aus Dänemark zu einem Zuchtbetrieb in Bayern bringen sollte, hatte sein Fahrzeug mit vier Tonnen Lebendfracht an Bord auf der A 93 bei Gattendorf stoppen müssen, wie die Polizei mitteilte.

Ein Sensor hatte signalisiert, dass der Sauerstoffgehalt in den Wasserbecken zu niedrig sei. Die alarmierten Einsatzkräfte mussten das Wasser austauschen und schafften dazu zwölf Kubikmeter Frischwasser herbei. Nur für wenige Fische sei die Hilfe zu spät gekommen. Grund für den Sauerstoffmangel war, dass der Züchter die Fische kurz vor der Abfahrt noch gefüttert hatte. Die vermehrten Ausscheidungen der Fische hätten die Wasserqualität stark beeinträchtigt. Es werde wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt, hieß es.

 

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