Sasha und Mali Obama Pubertät im Weißen Haus

Die Obamas leben weitere vier Jahre im Weißen Haus. Foto: dpa

Sasha (11) und Malia (14) werden in der Schaltzentrale der Macht erwachsen und versuchen ganz normale Teenies zu sein.

 

WASHINGTON Für zwei Mädchen hat die US-Wahl eine ganz eigene Bedeutung: Sie müssen nicht umziehen und auf neuen Schulen neue Freunde suchen. Für Malia und Sasha Obama ist das Weiße Haus ihr Zuhause. Und jetzt werden sie auch ihre Pubertät dort verbringen. Am Ende der zweiten Amtszeit ihres Vaters wird Malia 18 sein und Sasha 15 – die ersten Dates überwacht vom Secret Service. Das typische Teenager-Leben kann ganz schön schwierig sein, wenn Papa der mächtigste Mann der Welt ist.

Facebook, soziale Lebensader für viele Pubertierende, ist tabu für die beiden, zu gefährlich. Als die Mädchen vor drei Jahren an Halloween Süßigkeiten sammeln gehen wollten, wurden sie erkannt – der Secret Service stoppte die Aktion. Doch Michelle Obama kämpft sehr dafür, dass die beiden eine so normale Kindheit haben wie möglich. Jeden Tag um 18.30 Uhr ist Familien-Abendessen, eisern, auch wenn Papa danach oft wieder zurück in den Büro-Trakt geht. Die Mädchen gehen zu Übernachtungspartys oder ins Cafe mit ihren Freundinnen, und ja, sie sammeln an Halloween Süßigkeiten, nun in besserer Verkleidung, erzählt ihre Mutter. Barack Obama ist der Vize-Trainer der Basketball-Mannschaft von Sasha, sonntags gehen alle zu ihren Spielen. „Wir versuchen, sie normal wie möglich zu erziehen, ihnen Werte wie Bescheidenheit und Aufrichtigkeit beizubringen“, so Michelle Obama. Die Töchter müssen im Haushalt helfen, ihre Betten machen, Malia (14) muss ihre Wäsche selbst waschen. Und jetzt kommen noch die Herausforderungen der Pubertät.

Die Zwillingstöchter von George Bush, Barbara und Jenna, wissen, wie das ist (sie wurden mal mit Alkohol erwischt) – und schrieben den Obama-Töchtern deswegen einen Brief. Aber auch: „Das Weiße Haus ist ein magischer Ort. Genießt ihn.“ In welches Elternhaus kommt schon Johnny Depp zum Kaffee? Und bald werden die ersten Dates kommen. Barack Obama witzelt dazu: „Wenn es ein Anwärter tatsächlich am Secret Service vorbeischafft, hat er ernsthaft Gehör verdient.“

 

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