Aicher Ambulanz Statt BRK: Neue Sanitäter auf der Wiesn stellen sich vor

, aktualisiert am 20.09.2018 - 14:01 Uhr
Stellte Josef Schmid "seine" Wiesn-Sanitätsstation vor: Aicher-Ambulanz Chef Peter Aicher. Foto: Peter Knefel/dpa

Nach 133 Jahren kommen neue Sanitäter. Die AZ war bei Aicher Ambulanz in der Sanitätsstation – und hat Wiesn-Tipps bei einem Arzt abgeholt.

München - Aicher Ambulanz ist bereit. Noch eine Woche ist es bis Festbeginn, und in der neuen Sanitätsstation auf der Theresienwiese ist alles fertig.

Im OP-Raum für Kinder kleben Bilder von Tieren an den Wänden. Hier, mitten im Wiesn-Wahnsinn, wird man versuchen, verletzte Kinder ein bisschen aufzumuntern. In den Zimmern für die Erwachsenen stehen etliche Betten, abgetrennt nur durch Vorhänge. Auch die Ausrüstung für die Sanitäter liegt schon bereit.

Peter Aicher, der Chef der Ambulanz, ist sichtlich stolz auf die 800 Quadratmeter große Station. "Die Neugestaltung soll dafür sorgen, dass sich die Patienten wohlfühlen." Nach 133 Jahren darf das Rote Kreuz nicht mehr auf die Wiesn. Aicher Ambulanz hat die Ausschreibung gewonnen.

Aicher Ambulanz erstmals auf der Wiesn

Und so wird es für die Wiesn-Besucher heuer ein ungewohntes Bild geben: Aicher wird mit Golf-Wagen und Fahrtragen – beide mit dem Aicher-Logo – auf dem Gelände unterwegs sein. 300 neue Helfer hat man ausgewählt, die zusammen mit Sanitätern im Einsatz sein werden, die auch schon für das BRK gearbeitet haben.

Insgesamt werden 600 Mitarbeiter dabei sein – und zusätzlich 50 Ärzte. Einer von ihnen ist Dr. Philip Kampmann. Den Ärzten wäre es natürlich am liebsten, wenn möglichst viele Wiesn-Besucher gar nicht erst zu ihnen kommen müssen.
 


Kampmanns Tipps: "Man sollte sich selbst nicht überschätzen und nicht an einem heißen Tag auf die Wiesn gehen, wenn man nicht fit genug ist. Außerdem sind gute Schuhe wichtig. Fußverletzungen treten bei weiblichen Gästen, die barfuß laufen, häufig auf. Außerdem sollte man nicht auf nüchternen Magen trinken, alkoholfreie Pausen machen und natürlich nicht mit Restalkohol im Blut Auto fahren."

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