Sanierung Gärtnerplatztheater Nach Kostenexplosion: Baubehörde überdenkt Strukturen

Die Kosten der Sanierung des Gärtnerplatztheaters sind explodiert. Foto: Sven Hoppe/dpa

Die Baubehörde in Bayern will ihr Vorgehen bei Großprojekten überdenken. Auslöser ist die Kostenexplosion bei der Sanierung des Gärtnerplatztheaters.

 

München -  Nach den hohen Mehrkosten für die Sanierung des Gärtnerplatztheaters in München will die Oberste Baubehörde (OBB) in Bayern ihr Vorgehen bei derartigen Großprojekten überdenken.

Erhebliche Kostensteigerungen wie beim Staatstheater am Gärtnerplatz um rund 50 Millionen Euro dürfe es nicht mehr geben, sagte Andreas Muschialik von der OBB am Donnerstag im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags. Neben internen Strukturen will die Behörde auch die Planung verbessern. Der Ausschuss soll früher eingebunden werden, wenn sich an Kosten oder Planungen etwas im größeren Rahmen verändert. Das sei auch in Hinblick auf Vorhaben wie den Bau des Münchner Konzerthauses wichtig.

Statt ursprünglich 70,7 Millionen Euro kostete die Generalsanierung des Gärtnerplatztheaters am Ende 121,6 Millionen Euro. Die Bauzeit verlängerte sich von drei auf sieben Jahre.

 

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