Sandhausen-Trainer vor Duell mit 1860 Kocak: "Geschlossenheit gegen spielerische Klasse"

Sandhausen-Trainer Kenan Kocak hat Respekt vor dem TSV 1860 - aber keine Angst. Foto: dpa

Sandhausen-Trainer Kenan Kocak hat den Löwen vor dem anstehenden Aufeinandertreffen in der Allianz Arena einen individuell stark besetzten Kader attestiert - und erklärt, wie er die Sechzger schlagen will.

 

München - An Ostern geht's gegen die Löwen: Kenan Kocak, Trainer des SV Sandhausen, trifft mit seiner Elf am Sonntag (13.30 Uhr, hier im AZ-Liveticker) auf den TSV 1860 - zu einem von noch vielen folgenden direkten Abstiegsduelle in der Zweiten Liga, deren Konstellation zum jetzigen Zeitpunkt bei noch zwölf abstiegsbedrohten Klubs äußerst außergewöhnlich ist.

Während 1860 kontuniuerlich meist knapp über dem Strich stand, hatte der SVS seine Abstiegssorgen quasi bereits ad acta gelegt. Eine schwarze Serie von neun Spielen ohne Sieg lässt die Kurpfälzer aber nun wieder bangen. "Wir schauen nur auf uns und nicht auf die anderen. Wir sind auf dem 9. Platz und da wollen wir auch bleiben. Das sind die gleichen Jungs, die uns dort hingebracht haben, wo wir sind. Und es werden diese Jungs sein, die die nötigen Punkte im Saisonendspurt einfahren werden", erklärte SVS-Coach Kocak vor dem Duell mit den Giesingern auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Dass der Gegner übermächtig erscheint, sei ihm nicht neu: "1860 München hat auch die finanziellen Möglichkeiten, um auf dem Transfermarkt entsprechend zu agieren. Durch den Trainerwechsel kam zudem ein anderer Spielstil rein. Wir wissen aber genau, was am Sonntag auf uns zukommt." Die Elf von Vitor Pereira sei eine dribbelstarke Mannschaft, die aufgrund ihrer individuellen Qualität auch am Ende noch Spiele entscheiden könne.

Daher, so Kocak, könne man Sechzig nur im Kollektiv besiegen: "Wir wollen durch unsere mannschaftliche Geschlossenheit dieser spielerischen Klasse entgegentreten. In der Zweiten Liga kann jeder jeden schlagen, da entscheidet die Tagesform."

 

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