Magdeburg - Aus Sicht von Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht muss das Außenministerium mehr Druck auf unkooperative Herkunftsländer von abgelehnten Asylbewerbern machen. Die Bemühungen von Außenminister Heiko Maas seien ausbaufähig, sagte Stahlknecht der Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben in Deutschland im Moment kein Problem mit hohen Zugängen, sondern mit geringen Abschiebungen." In Sachsen-Anhalt könne die Mehrzahl der ausreisepflichtigen Ausländer nicht abgeschoben werden, weil die Heimatländer nicht mit den hiesigen Behörden zusammenarbeiteten.