S-Bahnhof Siemenswerke Es werde Licht am Ende des Tunnels

Der Fußgängertunnel am S-Bahnhof Siemenswerke ist wieder geöffnet. Foto: th

Die Tunnelsanierung am S-Bahnhof in Obersendling vorerst abgeschlossen. Durchgang wurde wieder geöffnet. Auf der anderen Seite sind immer noch Treppen.

 

Obersendling - Nach dem AZ-Bericht über die verzögerte Bauzeit am Zugangstunnel am S-Bahnhof Siemenswerke in Obersendling sind die Bauabsperrzäune verschwunden. Die Münchner müssen jetzt keine langen Umwege mehr in Kauf nehmen.

Seit Wochen haben sie an der Sanierung des S-Bahnhofs Obersendling gebaut. Erst als die Bahnsteige fertig sind, fängt man mit dem Tunnel an. Durch ihn können die Fahrgäste auf den Bahnsteig Richtung Wolfratshausen oder von der anderen Seite Richtung Innenstadt gelangen.

Wachpersonal der Deutschen Bahn stand von morgens in der Früh um fünf Uhr bis S-Bahn-Ende zur Sicherheit am Bahnsteig: "Wir müssen aufpassen, dass die Fahrgäste nicht über die Gleise laufen." Denn wer die Gleise wechseln wollte, musste Umwege in Kauf nehmen.

Je nach Wohnlage entweder über die Baierbrunner Straße zur Siemensallee und dann hoch zur St.-Wendel- oder Wolfratshauser Straße. Variante zwei führt über die Rupert-Mayer-Straße. Vermutlich macht man jetzt eine Seite komplett fertig und geht dann die andere Seite an. Damit sie auch barrierefrei wird.

Verantwortlich sind Bauherr und Bahn. Schon vor Wochen kritisierte der SPD-Politiker Florian von Brunn: „Das neue Stadtviertel Südseite wächst, die Haupt Immobilien Holding verdient prächtig, aber bei der dringend notwendigen Infrastruktur geht nichts vorwärts.“

Die Immobilien-Holding und die Deutsche Bahn würden es nicht schaffen, „die dringend notwendige Unterführung am S-Bahnhof Siemenswerke Kinder- und behindertengerecht fertig zu stellen“, so von Brunn. Die Verantwortlichen hätten das Thema viel zu spät angepackt. Und die Deutsche Bahn verweise „in gewohnt bürgerferner Art wieder einmal auf ihre überlangen Planungsprozesse“.

Es lag wohl weniger an Haupt. Denn der soll laut Bezirksausschuss lange auf den veralteten Tunnel hingewiesen haben. 1,5 Millionen Euro habe er geboten. Den Rest soll gefälligst der Besitzer, also die Bahn, tragen. Lange soll es gedauert haben, bis man sich an ein Tisch gesetzt hat.

 

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