S-Bahnhof Riem Welpenhändler verkaufen Tiere aus Kofferaum heraus

Diese zwei kleinen Englischen Bolldoggen wollten die Schmuggler verkaufen. Foto: Polizei München

Ungarische Welpenschmuggler wollten am Riemer S-Bahnhof einige nur wenige Wochen alte Tiere verkaufen. Die Polizei beendete ihr zweifelhaftes Geschäft.

Erst wenige Wochen waren die Welpen alt, die die ungarischen Händler am Riemer S-Bahnhof aus ihrem Kofferraum heraus verkaufen wollten. Drei Englische und zwei Amerikanische Bulldoggen, oder besser Bulldöggchen, hockten hinten in dem Auto, als die Polizeibeamten das Ganze beendeten.

Die Tiere waren branchenüblich nicht geimpft und viel zu jung für den Verkauf. Die Welpenhändler durften die Polizeibeamten daher aufs Revier begleiten und wurden wegen diverser Verstöße angezeigt. Gegen Zahlung eines vierstelligen Betrages kamen sie dann wieder auf freien Fuß.

Welpen kosten teilweise bis zu 1000 Euro

Die beschlagnahmten Hundewelpen sind derweil im Riemer Tierheim untergebracht worden, wo sie sich erst einmal erholen dürfen und derzeit noch auf ein liebevolles neues Zuhause warten.

Die ganze Geschichte trug sich schon am 10. Januar zu. Allerdings ging die Polizei erst jetzt an die Öffentlichkeit.

Obwohl Hundewelpen mindestens zehn Wochen bei ihrer Mutter bleiben sollten, verkaufen Schmuggler die Tiere oft deutlich früher. Das niedliche Gesicht zieht - für begehrte Moderassen nehmen die Hundehändler teilweise bis zu 1000 Euro.

Die AZ-App für Android und iOS

Android-App jetzt herunterladen iOS-App jetzt herunterladen!

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. null