Prag - Mit Kranzniederlegungen und Reden ist in Tschechien und der Slowakei der Todesopfer des Warschauer-Pakt-Einmarschs in die CSSR vor 50 Jahren gedacht worden. Dabei kam es in Prag zu einem Eklat, als der tschechische Ministerpräsident Babis lautstark ausgepfiffen wurde. Demonstranten übertönten die Rede des Gründers der populistischen ANO-Partei mit Pfiffen und "Schande"-Rufen. Sie kritisierten, dass Babis seine Regierung auf die Tolerierung durch die Kommunisten stütze und vor 1989 selbst Mitglied der kommunistischen Partei gewesen sei.