Russland 44 Tote bei Flugzeugabsturz in Russland

Flugzeugabsturz in Russland: Die Bilder Foto: dpa

Beim Absturz eines Passagierflugzeugs im Nordwesten Russlands sind in der Nacht zum Dienstag nach offiziellen Angaben 44 Menschen getötet und acht weitere Menschen verletzt worden.

 

Moskau  -Die Chartermaschine vom Typ Tupolew Tu-134 sei rund 400 Kilometer nordöstlich von St. Petersburg nahe der Stadt Petrosawodsk am Boden zerschellt, teilte die russische Zivilschutzbehörde nach Angaben der Agentur Interfax mit.

Bei ersten Untersuchungen stellten Vertreter der Luftfahrtbehörde fest, dass während der Landung der Maschine die Hochleistungsstrahler, die bei Nebel zusätzlich zur Landebahnbeleuchtung angeschaltet werden müssen, nicht funktioniert hatten. "Warum, das muss die Untersuchungskommission jetzt feststellen", wurde ein Behördensprecher von der Agentur Itar-Tass zitiert.

Das Flugzeug stürzte bei schlechtem Wetter auf eine Straße bei einem Wohnviertel. "Die Trümmer liegen überall. Wie durch ein Wunder ist in der Nähe der Gebäude niemand verletzt worden", sagte ein Mitglied der Rettungskräfte.

Das Flugzeug mit 43 Passagieren und 9 Besatzungsmitgliedern an Bord war gegen Mitternacht Moskauer Zeit (2200 Uhr MESZ) in der Provinz Karelien nahe der finnischen Grenze vom Radar verschwunden. Beim Absturz brach die aus Moskau kommende Maschine etwa zwei Kilometer vom Flughafen entfernt auseinander und fing Feuer. Zahlreiche Löschzüge der Feuerwehr waren im Einsatz.

Unter den Opfern sei mindestens ein Ausländer, hieß es. Er soll aus Schweden stammen. An Bord der Maschine der russischen Gesellschaft Rusair sollen acht Kinder gewesen sein. Die Verletzten wurden in eine Klinik gebracht. Mittlerweile sei der Flugschreiber geborgen worden, hieß es.

Trotz der ersten Hinweise auf Fehler in der Landebahnbeleuchtung war die genaue Absturzursache noch unklar. "Gegenwärtig ermittelt eine Sonderkommission, aber es ist bekannt, dass im Moment des Absturzes starker Nebel herrschte und jetzt in der Gegen schwerer Regen fällt", sagte Irina Andrijanowa, Sprecherin der Zivilschutzbehörde.

 

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