Rummenigge stichelt weiter gegen Dortmund Götze-Verletzung "war unnötig"

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsboss des FC Bayern, rügt Borussia Dortmund wegen der Verletzung von Mario Götze. Von Robert Lewandowski will er indes bis 2014 die Finger lassen.

 

München - Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat sich verärgert über den Umgang von Borussia Dortmund mit Mario Götzes Muskelverletzung gezeigt. "Das war unnötig", wird der Vorstandsvorsitzende der Bayern in der "Sport Bild" den Borussen vor.

Götze hatte nach einem diagnostiziertem Muskelfaserriss zu früh mit dem Training begonnen, weil er unbedingt beim Champions-League-Finale dabei sein wollte. "Der Spieler ist durch eine einzige Trainingseinheit, die er absolvieren musste, heute noch im Krankenzustand", klagt Rummenigge. Das sei für Götze "katastrophal" gewesen. Diagnose nach der Einheit: Muskelbündelriss.

"Bitter ist zudem: Es war ja ursprünglich geplant, dass Mario vier Tatge vor der verhängisvollen Trainingseinheit zur Untersuchung zu Dr. Müller-Wohlfahrt kommt. Das wear der ausdrückliche Wunsch des BVB-Arztes, der ihn sogar begleiten wollte." Doch Dortmund habe die Untersuchung kurzfristig wieder abgesagt.

Prinzipiell sei Rummenigge aber weiter an einem vernünftigen Nebeneinander mit dem BVB interessiert. Man habe "nicht vor, Dortmund in irgendeiner Art zu schaden.Wir können mit Borussia Dortmund sehr gut leben."

Heißt: Robert Lewandowski ("Ich möchte diesen Sommer zu meinem Wunschverein gehen") hilft alles Betteln nichts, Bayern wird kein Angebot machen. Lewandowski kann erst nach Vertragsende 2014 ablösefrei kommen. "Die Entscheidung zu Robert Lewandowski hat Dortmund ja gefällt, und sie steht. Diese respektieren wir so", sagte Rummenigge.

Bei einem Gespräch mit Hans-Joachim Watzke, der im Ferienort Sylt "auf dem Fahrrad" zu Rummenigges Domizil gekommen war, habe man die Causa  Lewandowski ausgespart. Rummenigge: "Dieses Thema haben wir ausgelassen, ich wollte ja, dass er seinen Urlaub in Ruhe genießen kann."

 

1 Kommentar