Rosberg-Nachfolger gesucht Darum wird Vettel kein Silberpfeil

Nico Rosberg und Sebastian Vettel (r.) gemeinsam auf dem Treppchen: Diese Bilder wird es in Zukunft nicht mehr geben. Foto: dpa

Vom italienischen ins deutsche Cockpit? Dieser Wechsel kommt für Sebastian Vettel wohl vorerst nicht zustande. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff schließt den Ferrari-Pilot als Rosberg-Nachfolger aus.

 

Brackley - Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat einen Wechsel von Ferrari-Star Sebastian Vettel als Nachfolger des zurückgetretenen Weltmeisters Nico Rosberg ausgeschlossen. Der Heppenheimer hatte zuletzt auf seinen für 2017 gültigen Vertrag bei der Scuderia verwiesen.

Auf die Frage, ob Vettel damit von einer Kandidatenliste runter sei, antwortete Wolff im Interview der Deutschen Presse-Agentur: "Ja, wir respektieren die Verträge, die die Fahrer mit anderen Teams haben. Wir würden auch nicht wollen, dass sich unsere Fahrer nach der nächstbesten Gelegenheit umdrehen. Für diese Situation sind die Verträge da und das respektieren wir."

Den ebenfalls als Rosberg-Nachfolger gehandelten Manor-Fahrer Pascal Wehrlein würde der Mercedes-Motorsportchef gerne noch in einem kleineren Rennstall reifen sehen. "Wenn ich eine Weihnachtswunschliste machen würde, dann würde ich mir bei ihm noch ein Jahr oder zwei Jahre wünschen in einem Mittelfeldteam", sagte Wolff.

"Aber die Weihnachtswunschliste ist für mich in diesem Jahr entfallen, insofern gilt es, einen guten Kompromiss zu finden und vielleicht, so wie der Nico eine mutige Entscheidung getroffen hat, müssen auch wir eine mutige Entscheidung treffen."

 

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