Röhre unterm Englischen Garten Warten auf den Tunnel

Ein Tunnel könnte dem Englischen Garten zur Wiedervereinigung verhelfen. Kommt er, oder kommt er nicht? Foto: ho

Die nächste Autoröhre ist in München fällig. Rätselraten über die Zukunft des Isarrings und die Röhre unter dem Englischen Garten. 

 

München - Mit dem Tunnel am Luise-Kiesselbach-Platz ist in München noch lange nicht Bau-Schluss: In der Landsberger Allee und an der Tegernseer Landstraße sollen die nächsten Autoröhren gebaut werden. Im November wurden die Machbarkeitsstudien fertig, die Anfang des Jahres den Bezirksausschüssen vorgestellt werden. Der Tunnel in der Tegernseer Landstraße würde 850 Meter lang und 500 Millionen Euro kosten (sieben Jahre Bauzeit).

Die Röhre Landshuter Allee würde 1450 Meter lang, 537 Millionen Euro teuer, und sechs Jahre würde daran gebaut. Nach dem Sommer soll der Stadtrat entscheiden, welcher Tunnel als nächster gebaut wird. Gestern Abend hat der Stadtrat erst einmal eine Debatte auf Januar vertagt, weil neue Erkenntnisse über den dritten Tunnel aufkamen: Die Röhre unter dem Isarring im Englischen Garten.

Die konkurriert mit den beiden anderen Projekten. Das Problem dort: Um den täglichen Stau auf dem Isarring abzuhelfen, schlägt die Stadt vor, Richtung Schwabing eine dritte Fahrspur zu bauen. Die Tunnelbefürworter fürchten: Dann kommt die Röhre unter dem Englischen Garten nie. Sie schlagen vor, eine provisorische Fahrbahn bauen zu lassen, die nur drei (statt 3,50 Meter) breit ist

 

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