Rode, Dante, Shaqiri, Hojbjerg 4 Namen, 4 Schicksale beim FC Bayern München

Shaqiri, Höjbjergm Dante und Rode: So geht es weiter mit den Bayern-Reservisten. Foto: dpa/AZ

Die Botschaft war klar und deutlich. Die Aufstellung Pep Guardiolas gegen Manchester City belegte, was er von den Profis hält, die momentan im zweiten Glied stehen beim FC Bayern.

 

Manchester - Sebastian Rode und Pierre-Emile Höjbjerg durften von Beginn an ran, Xherdan Shaqiri und Dante mussten zunächst draußen bleiben.

Der Trend ist spätestens jetzt klar. Nicht zuletzt nach der Ansage des Coaches vom vergangenen Freitag: „Wenn ein Spieler nicht hier bleiben will, muss er zu einem anderen Verein gehen. Ich will die Spieler haben, die bei Bayern bleiben wollen.“ Die AZ sagt, wie es weiter geht bei. Vier Namen, vier Schicksale.

Pierre-Emile Höjbjerg (19/Vertrag bis 2016):

„Ich habe mir gesagt, ich möchte etwas lernen in diesem Match und sehen, ob mir noch ein Stück fehlt.“ Und? „Es gibt Situationen, da muss ich ruhiger am Ball sein.“ Am Donnerstag trifft sich der Däne mit seinem Berater Sören Lerby und den Bossen zu einem Austausch über die Zukunft des Mittelfeldspielers. Höjbjerg: „Ich bin nicht sauer oder enttäuscht, habe aber meine Ambitionen. Wir reden ganz ruhig und offen diskutieren.“ Tendenz: Der Nationalspieler darf im Winter weg, wird ausgeliehen. Interessenten gibt’s genug. Zu Hannover, Augsburg und Gladbach kamen nun AC Mailand und AS Rom hinzu.

Sebastian Rode (24/Vertrag bis 2018):

Er war der Unglücksrabe des Abends. Erstmals in der Champions-League von Beginn an dabei, wurde der Ex-Frankfurter ein taktisches Opfer des Platzverweises von Benatia. An ihm aber hat Guardiola („Sebastian ist ein Top-Profi, immer top im Training“) einen Narren gefressen. Tendenz: Wird Einsatzzeiten bekommen bis Schweinsteiger Startelf-fit ist und Lahm/Thiago zurück sind.

Dante (31/Vertrag bis 2017):

Zunächst wieder auf der Bank wie in all den Highlight-Spielen gegen Rom, City und Dortmund. In der Hierarchie der Innenverteidiger hinter Boateng und Benatia. „Ich will mich in jedem Training zeigen und empfehlen“, sagt Dante. Tendenz: Bleibt. Kämpft.

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Xherdan Shaqiri (23/Vertrag bis 2016):

Der Schweizer blieb trotz der Erholungspausen für Müller und Götze draußen, sagte nach seinem Mini-Kurzeinsatz: „Es ist normal, dass ich nicht zufrieden bin. Wir werden uns zusammensetzen und sprechen.“ Stand in der Bundesliga nur in drei von 12 Spielen in der Startelf, kommt bei vier Einwechslungen lediglich auf 48 Minuten in der Königsklasse. Tendenz: Wird im Januar verkauft, laut Ehrenpräsident Franz Beckenbauer habe der Verein ihm schon „dieses Signal“ gegeben. Etwa zu Manchester United? ps

 

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