Riesending-Schachthöhle Höhlenforscher gerettet - die Reaktionen

Johann Westhauser ist gerettet. Die Helfer sind erleichtert, dass sich ihre schwere Arbeit ausgezahlt hat. Auch die Kollegen des Höhlenforschers sind erleichert. Die Reaktionen.

Karlsruhe – Nach dem langen Bangen ist der Arbeitgeber des Höhlenforschers Johann Westhauser froh über die Rettung des Verletzten. Westhauser arbeitet als Techniker am Institut für Angewandte Physik des KIT.

Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT): „Wir sind sehr erleichtert und glücklich. Der Dank des Forschungszentrums gil der Bergwacht Bayern und den vielen Helfern vor Ort."

Martin Wegener, Physik-Professor: „Die guten Nachrichten haben uns alle am Institut sehr erleichtert. Wir wünschen Johann Westhauser von hier aus eine vollständige Genesung und hoffen, ihn möglichst bald wieder als wichtigen Teil der Gruppe bei uns zu haben.“

Klemens Reindl, Bergwacht-Einsatzleiter: „Es war eine Mammut-Aufgabe. Wir freuen uns auf unsere Familien, die uns hoffentlich noch wiedererkennen.“

Norbert Heiland, Vorsitzender der Bergwacht Bayern: „In den vergangenen 12 Tagen ist hier am Untersberg ein Kapitel alpiner Rettungsgeschichte geschrieben worden.“

Westhauser, der der Höhlenforschung in seiner Freizeit nachging, wurde am Donnerstag aus der Riesending-Schachthöhle in den Berchtesgadener Alpen geborgen – mehr als elf Tage nach seinem Unfall. Bei einem Steinschlag war er in 1000 Metern Tiefe am Kopf getroffen worden und hatte ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten.

 

0 Kommentare