Riesending-Schachthöhle Erste Hoffnung: Höhlenforscher transportfähig!

Ein Mitglied der Bergwacht seilt sich am 08.06.2014 am Untersberg in die Riesending-Schachthöhle ab. Foto: dpa

Der schwer verletzte Höhlenforscher in der Riesending-Schachthöhle wird endlich ärztlich versorgt. Gute Nachricht: Der Mann ist transportfähig.

 

Berchtesgaden – In der Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden haben Ärzte mit der Versorgung des schwer verletzten Höhlenforschers Johann Westhauser begonnen. In der Nacht zum Donnerstag traf auch der zweite entsandte Arzt aus Österreich bei dem verletzten Stuttgarter ein, wie ein Sprecher der Bergwacht Bayern mitteilte. Der Schwerverletzte sei transportfähig, müsse jedoch zuvor behandelt werden.

„Die Ärzte werden jetzt einen medikamentösen Schutzmantel um den Mann legen“, sagte der Sprecher. Dazu hätten sie spezielle Medikamente angefordert, die am Donnerstag bei dem Forscher eintreffen sollten. Sobald der Zustand des Patienten es erlaube, sei geplant, mit der Hilfe von sechs internationalen Höhlenretter-Teams die Bergung des Mannes aus der Höhle zu starten.

 

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