Riesenandrang auf Standplätze Flohmarkt auf der Theresienwiese: (Unerlaubt) Reserviert!

Als hätte jemand sehr große Hüpfkästchen gemalt: die Theresienwiese vor dem großen Flohmarkt. Foto: jja

Erlaubt ist das freilich nicht (ganz). Die AZ hat sich schon mal auf der Wiesn umgesehen.

Ludwigsvorstadt - Ab Dienstag können Verkäufer ihre Plätze für den Flohmarkt am Samstag reservieren – offiziell. Wer sich an die Regel hält, dürfte es allerdings schwer haben noch ein gutes Plätzchen zu finden. „Rene“, „Amigo“, „Sara“ und „Mausi“ waren nämlich schon längst da – und haben ihre roten, gelben und blauen Markierungen hinterlassen. Einige haben auch zur (offiziell) verbotenen Sprühdose gegriffen – um ganz sicher zu gehen.

„Teilweise haben hier Leute schon vor sechs Wochen reserviert“, sagt Michael Delengas. Er ist am Montag auf die Wiesn gekommen, um die gemieteten 13 Quadratmeter für sich und zwei Freunde zu besetzen. Mit Kreide hat er die Fläche auf einer der asphaltierten Querstraßen markiert – und mit Kreppband umklebt, „falls es bis Samstag regnet“. Wer seinen Platz markiert hat, muss allerdings bis Samstagmorgen um 6 dort sein, sonst verfällt die Reservierung.

Beim Bayerischen Roten Kreuz, dem Flohmarkt-Veranstalter, weiß man um die Reservierungswut der Verkäufer. „Das Gelände ist im Grunde nicht kontrollierbar“, sagt Sprecher Peter Behrbohm. Nur wer die Markierung mit Sprühfarbe setze, müsse mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung rechen.

Für alle anderen gilt in diesem Fall: Wer zuerst kommt, ma(h)lt zuerst.

 

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