Richtige Reifenwahl Autofahren im Sommer: Fünf Dinge, die Sie wissen sollten

Wer auch im Sommer auf Winterreifen setzt, bringt sich und andere unnötig in Gefahr Foto: Michelin

Bevor es mit dem Auto in den Sommer-Urlaub geht, sollte der Wagen für die Reise fit gemacht werden. Außerdem gibt es einige Dinge zu beachten, die für die sichere Fahrt an den Ferienort wichtig sind. Manche davon dürften Sie überraschen.

 

Die richtige Reifenwahl schont den Geldbeutel und sorgt für mehr Sicherheit

Für viele Familien steht der Sommerurlaub kurz bevor. Bevorzugt begeben sich die Deutschen dazu mit dem Auto auf die Reise an den Ferienort. Doch einfach einsteigen und losfahren kann gefährlich sein. Schließlich gilt auch beim Auto: Es ist nur dann ein treues und sicheres Transportmittel, wenn man im Vorfeld einige Dinge beachtet und sich über mögliche Risiken richtig informiert. Erfahren Sie hier fünf teils überraschende Fakten zum sicheren Autofahren, die Michelin in seinem Road Usage Lab herausgefunden hat.

 

Gebirgsstraßen sind ungefährlicher als man denkt

Die Fahrt über kurvige Alpenpässe bereitet vielen Urlaubern Sorgen. Dabei passieren die meisten Unfälle (75 Prozent) auf geraden Straßen. Egal ob Sie also zum Bergsteigen in die Pyrenäen fahren oder verträumte Dörfer in Umbrien erkunden, achten Sie immer auf die Straße. Kopfzerbrechen sollten Ihnen Serpentinen jedoch nicht bereiten.

Winterreifen sind wirklich nur für den Winter gedacht

Eigentlich klingt das logisch, aber es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen glauben, dass ihre Winterreifen auch im Sommer die sicherere Wahl wären. Falsch! Bei einer Geschwindigkeit von 100 Km/h benötigt ein typischer Winterreifen ungefähr sechs Meter mehr Bremsweg. Das kann den Unterschied zwischen einer sicheren Bremsung und einem Unfall ausmachen. Wechseln Sie also auf Sommerreifen.

Leichter Regen kann gefährlicher sein als starker Regen

99 Prozent aller Unfälle passieren, wenn die Straßen nur leicht feucht sind. Passen Sie deshalb besonders auf, wenn Sie bei einem leichten Schauer unterwegs sind. Vor allem getrocknetes Benzin auf den Straßen kann bei leichtem Regen rutschige Gefahrenstellen verursachen. Der erste Regen nach mehreren Wochen Sonnenschein stellt deshalb immer ein gewisses Risiko dar.

Der richtige Reifendruck macht wirklich einen Unterschied

Der richtige Reifendruck hilft beim Spritsparen Foto:Michelin

Den Reifendruck zu überprüfen mag nervig sein - deshalb verzichten viele Autofahrer darauf. Aber für eine sichere Reise sollten Sie den Druck unbedingt prüfen. Ganze 65 Prozent der Familien, die in den Urlaub fahren, werden auch diesen Sommer wieder mit zu wenig Reifendruck unterwegs sein. Sie gehen also ein Risiko ein, das sich vermeiden ließe. Außerdem kann der richtige Reifendruck auf das Jahr gesehen eine komplette Tankfüllung einsparen.

Unterschiedliche Straßenoberflächen verursachen unterschiedliche Reifenabnutzung

Bergstraßen verschleißen Reifen fünfmal schneller Foto:Michelin

Viele Autofahrer glauben, es seien die Autobahnkilometer, die die Reifen am meisten abnutzen. Das ist falsch. Die Geschwindigkeit mag vielleicht geringer sein, aber es sind gerade die Bergstraßen, die die Reifen am meisten belasten. Der Verschleiß ist fünfmal höher als auf Autobahnen. Genießen Sie also die Bergstraßen, aber achten Sie auf ihre Reifen!

Michelin sammelt seit über 100 Jahren Informationen darüber, wie wir Auto fahren. Dank des neuen Road Usage Lab gewinnt der französische Reifenhersteller immer wieder Erkenntnisse darüber, wie wir unsere Fahrzeuge heutzutage tatsächlich nutzen - inklusive den oben aufgelisteten überraschenden Fakten. Wie das geht? Michelin beobachtet jedes Jahr in ganz Europa mehrere tausend Autofahrer unter hunderten von verschiedenen Fahrbedingungen. Alles mit nur einem Ziel: Dem Verbraucher das bestmögliche Fahrerlebnis zu bieten und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

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