Frankfurt/Main - Nach den Anti-Terror-Durchsuchungen in der islamistischen Szene im Rhein-Main-Gebiet am Freitag sitzen sechs Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Darunter sind laut Staatsanwaltschaft zwei Brüder aus Wiesbaden und ein junger Mann aus Offenbach. Ihnen wird Terrorismusfinanzierung und das Verabreden zu einem Verbrechen zur Last gelegt. Bei den Durchsuchungen in Hessen und Rheinland-Pfalz waren zunächst elf Menschen festgenommen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Tatverdächtigen gemeinsam geplant haben, einen Anschlag unter Einsatz eines Fahrzeugs und Schusswaffen zu verüben.