Regenbogen auf der Uniform England: Polizisten unterstützen LGBT-Community beim CSD

Eine Regenbogenflagge vor dem Parlamentshaus in London. (Symbolbild) Foto: dpa

Weltweit wird im Juni der Christopher Street Day oder auch Gay Pride gefeiert. In England sind es aber nicht nur die Teilnehmer der Paraden, die mit ihren bunten Kostümen für Aufsehen sorgen. Polizisten und Feuerwehrmänner im ganzen Land haben Regenbogenfarben auf ihren Uniformen.

Der Juni ist in der LGBT-Community der "Pride-Month", also der Monat in dem fast überall mit Paraden der Christopher-Street-Day gefeiert wird. In diesem Zeitraum wird an die Stonewall-Aufstände in New York im Juni 1969 erinnert. Damals wehrten sich zahlreiche Homosexuelle und Transgender gegen die diskriminierende Behandlung durch die Polizei.

In England machen in diesem Jahr viele Polizisten und Staatsbedienstete aber positiv auf sich aufmerksam, denn sie überwachen nicht nur den reibungslosen Ablauf der Paraden und Demonstrationen, sondern sie feiern sogar mit. Ihre Solidarität gegenüber der LGBTQ-Community drücken sie durch regenbogenfarbige Applikationen auf ihren Uniformen aus.

Englische Polizisten werden die Unterstützung der LGBT-Community gefeiert

Auf Twitter werden sie dafür gefeiert. Die North Yorkshire Police schreibt über die dortige Veranstaltung: "Es war etwas, auf das wir uns als öffentlicher Dienst seit Juni letzten Jahres freuten. Es ist nicht oft, dass wir uns auf Dinge freuen können, aber York Pride hat sich so sehr entwickelt und gereift, dass es ein wahres Vergnügen für die Polizei ist."

Auf Fotos der Veranstaltungen sieht man den Spaß, den die Beamten auf der Veranstaltung hatten:

Diese Bilder sind für Beteiligte der Stonewall-Aufstände bestimmt eine Genugtuung und zeigen, wofür sie sich damals eingesetzt haben.

 

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