Reformen gefordert Russischer Leichtathletik-Verband akzeptiert IAAF-Suspendierung

Für Russland steht die Teilnahme an den Olympischen Spielen auf der Kippe. Die Gesamtrussische Leichtathletik-Föderation (ARAF) hat ihre Suspendierung akzeptiert. Gibt es aber keine Reformen, droht der Ausschluss von Olympia in Rio.

 

Monte Carlo - Die Gesamtrussische Leichtathletik-Föderation (ARAF) hat die vorläufige Suspendierung wegen des Doping-Skandals durch den Weltverband IAAF akzeptiert. Wie die IAAF am Donnerstag mitteilte, ist damit der Verzicht auf das Recht einer Anhörung verbunden.

Die ARAF erkennt zudem an, dass über volle Wiederherstellung der IAAF-Mitgliedschaft entschieden wird, wenn der russische Verband nachweisliche Reformen eingeführt hat. Falls Russland keine Konsequenzen aus den Doping-Verfehlungen zieht, droht der Ausschluss von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro.

Eine unabhängige Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte nach Ermittlungen einen Report vorgelegt, in dem ein Doping- und Korruptionssystem in der russischen Leichtathletik angeprangert wurde. Die WADA hatte daraufhin die Anti-Doping-Agentur RUSADA suspendiert und dem Kontrolllabor in Moskau die Akkreditierung entzogen.

 

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